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Münchner Polizei seziert verdächtige Avocado | BR24

© Polizei München

Die "verdächtige" Avocado

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    Münchner Polizei seziert verdächtige Avocado

    Die Münchner Polizei hat wegen einer verdächtigen Avocado ermittelt. Die Kundin eines Supermarkts hatte "einen Gegenstand" gemeldet, aus dem ein Draht herausragte. Die Polizisten gingen deshalb von einer Sprengvorrichtung aus. Von Veronika Beer

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    Kurz nach dem Eintreffen der Polizisten sei jedoch schnell klar gewesen, dass es sich um eine "ungefährliche Avocado" handelt, wie im Pressebericht steht. In das Gemüse sei einfach ein Draht gesteckt worden – warum, ist noch unklar.

    Keine Gefahr im Inneren

    Die Ermittler der Münchner Polizei nahmen die Frucht mit auf die Polizeiinspektion 14 und schnitten die Avocado auf. Der beruhigende Befund: "Auch im Inneren der Avocado konnten keine abnormalen Fremdkörper aufgefunden werden." Die Avocado wurde im Anschluss entsorgt.

    Avocado – der Star im Gemüseregal

    Avocados gilt sie seit geraumer Zeit als Star im Obst- und Gemüseregal. Nach Angaben des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung wurden im vergangenen Jahr 69.530 Tonnen Avocados nach Deutschland eingeführt. Noch im Jahr 2013 waren es nicht mal halb so viele (31.433 Tonnen). Zu den Haupt-Ursprungsländern der in die Bundesrepublik gebrachten Avocados zählen Peru, Chile und Spanien.