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Münchner OB Reiter stellt sich hinter Radentscheid | BR24

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Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und Initiatoren des Radentscheids bei der Übergabe von 160.000 Unterschriften am 4. Juli 2019.

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    Münchner OB Reiter stellt sich hinter Radentscheid

    Sichere Radwege in ganz München und ein Radlring um die Altstadt: Die SPD in München und ihr Oberbürgermeister Dieter Reiter stellen sich hinter den Radentscheid. Am 24. Juli will der Stadtrat über die zwei Bürgerbegehren abstimmen.

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    Die Münchner SPD und ihr Oberbürgermeister Dieter Reiter stellen sich hinter den Radentscheid für bessere Radwege in ganz München und einen Fahrradring rund um die Altstadt. Die rund 160.000 gesammelten Unterschriften seien ein klares Signal, schneller Verbesserungen für den Radverkehr umzusetzen, sagte Reiter in München.

    Reiter: "Große Herausforderung für München"

    Am 24. Juli will der Stadtrat über die zwei Bürgerbegehren abstimmen, ob er den Forderungen nach besseren und sicheren Radwegen in ganz München sowie einem Altstadt-Radlring nachkommt. Wenn nicht, kommt es im Herbst zu zwei Bürgerentscheiden.

    Oberbürgermeister Dieter Reiter teilte mit, er werde dem Stadtrat vorschlagen, diese Forderungen zu übernehmen - auch wenn sie München vor große Herausforderungen stellten. Immer mehr Menschen seien heute mit dem Rad unterwegs. "Dem müssen wir als Politik Rechnung tragen." Ähnlich äußerte sich die SPD-Stadtratsfraktion.

    160.000 Unterschriften für bessere Radwege

    Am vergangenen Donnerstag hatten die Initiatoren des Radentscheids die Unterschriften an OB Reiter übergeben. Mehr als 1.000 Freiwillige haben nach Angaben der Initiatoren dafür bis Ende Juni über 160.000 Unterschriften für bessere und sichere Radwege gesammelt.

    Damit seien die beiden Bürgerbegehren die erfolgreichsten der Stadtgeschichte. Das nötige Quorum zur Beschlussfähigkeit war auf je 33.000 Unterschriften angesetzt. Der Radentscheid wurde unter anderem vom Fahrradclub ADFC, Parteien und dem Bund Naturschutz initiiert.