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Münchner Hauptbahnhof: Ab August ist Alkohol-Trinken ganz tabu | BR24

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Mit dem nächtlichen Alkohol-Verbot am Münchner Hauptbahnhof hat die Polizei gute Erfahrungen gemacht. Es gab weniger Pöbeleien und Prügel. Deshalb ist das Trinken ab August auch tagsüber tabu. Ein transportiertes Tragerl Bier ist aber kein Problem.

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Münchner Hauptbahnhof: Ab August ist Alkohol-Trinken ganz tabu

Mit dem nächtlichen Alkohol-Verbot am Münchner Hauptbahnhof hat die Polizei gute Erfahrungen gemacht. Es gab weniger Pöbeleien und Prügel. Deshalb ist das Trinken ab August auch tagsüber tabu. Ein transportiertes Tragerl Bier ist aber kein Problem.

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Rund um den Münchner Hauptbahnhof gilt ab August nun ganztägig ein Alkoholverbot. Bislang war die Regelung, wonach auf den Straßen und Plätzen entlang des Verkehrsknotenpunktes weder Alkohol getrunken noch "zum Zwecke des dortigen Verzehrs" mitgeführt werden durfte, auf die Nachtstunden beschränkt.

Trink-Verbot im Sinne der Pendler und Anwohner

Damit hat die Stadt gute Erfahrungen gemacht. Deshalb will sie den Hauptbahnhof nun mit dem Rund-um-die-Uhr-Verbot für die Trinkerszene endgültig uninteressant machen. Profitieren sollen davon Reisende, Geschäftsleute und Anwohner.

Weniger Straftaten durch Alkohol

Das Verbot zwischen 22 und 6 Uhr galt schon seit Januar 2017. Seither ist die Zahl alkoholbedingter Straftaten deutlich zurückgegangen. In Nürnberg wurde das nächtliche Verbot Ende vergangenen Jahres ebenfalls ganztägig ausgeweitet, um Schlägereien und Pöbeleien zu verringern. Auch dort zog die Polizei auf Anfrage ein positives vorläufiges Fazit.

Transportiertes Tragerl Bier ist kein Problem

Das Münchner Verbot wird nur zeitlich, nicht aber räumlich ausgeweitet. Ausgenommen sind und bleiben die Restaurants und Freischankflächen in der Verbotszone. Auch Bürger, die ein Tragerl Bier eingekauft haben oder eine Flasche Rotwein mit zu Freunden bringen, bekommen keine Probleme.

Stadtrat will "Trinkerstube" in Bahnhofsnähe einrichten

Den Abhängigen, die ihre Treffpunkte derweil verlagert haben, soll nach dem Willen des Stadtrats künftig eine "Trinkerstube" in Bahnhofsnähe als Aufenthaltsort zum erlaubten Konsum zur Verfügung gestellt werden.