Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Münchner Eisbachwelle: Surfer bauen aus Protest Sichtschutz | BR24

© dpa-Bildfunk/Lino Mirgeler

Surfer demonstrieren an Münchner Eisbachwelle

29
Per Mail sharen
Teilen

    Münchner Eisbachwelle: Surfer bauen aus Protest Sichtschutz

    Die Surfer am Münchner Eisbach sind eine Attraktion in der Stadt. Am Samstag haben sie sich allerdings hinter Sichtschutzzäunen verbarrikadiert. Hintergrund ist eine Protestaktion.

    29
    Per Mail sharen
    Teilen

    Einheimische und Touristen kommen regelmäßig zur Eisbachwelle in München, um den Surfern zuzuschauen. An diesem Samstag hatten die Besucher allerdings Pech: Ihnen war die Sicht zu den Surfern versperrt. Die hatten nämlich große Sichtschutzzäune aufgebaut - darauf hatten sie in Englisch geschrieben: "Keine Sicht heute. Geschlossen." Zudem sperrten sie den Bereich am Eisbach ab.

    Zu viele Anfänger an der Eisbachwelle

    Hintergrund der Aktion ist ein Protest gegen die Politik und Verwaltung der Landeshauptstadt. Die "Interessengemeinschaft Surfen in München" will erreichen, dass die Eisbachwelle vor einem zu großen Andrang von Anfängern entlastet wird. Zudem fordern die Initiatoren, dass die Stadt den Sport direkt fördert.

    Surfer fordern ganzjährig nutzbare Welle

    Unter anderem solle eine ganzjährig nutzbare Welle an der Isar ermöglicht werden. Der Vorstand der Gemeinschaft kritisierte, dass sich in den vergangenen zehn Jahren die Situation für die Flusssurfer "rapide" verschlechtert habe. Wellen in der Isar seien zerstört und der Wasserzulauf zugunsten der Stromerzeugung radikal gekürzt worden.