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Berglöwenfell mit Kopf
© Zoll

Autoren

Stefanie Gentner
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Berglöwenfell mit Kopf

Wie sich herausstellte, hatte sich ein Münchner das Fell aus den USA schicken lassen. Er wollte das Berglöwenfell offenbar zur Dekoration in seiner Wohnung haben.

Fell vom Zoll beschlagnahmt

Der Zoll hat das Fell sofort sichergestellt. "Das Tier ist nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt", sagt Marie Müller, Sprecherin des Hauptzollamts München. "Da keine artenschutzrechtlichen Dokumente vorgelegt werden konnten, wurde die Sendung beschlagnahmt."

Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen

Der unüberlegte Umgang mit der Natur, aber auch Profitgier sind die Hauptgründe, warum viele Tier- und Pflanzenarten gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht sind. Der internationale Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen hat sich zu einem lukrativen Geschäft entwickelt. Heute sind weltweit mehr als 5.600 Tier- und 30.000 Pflanzenarten und die daraus gewonnenen Erzeugnisse geschützt.

Autoren

Stefanie Gentner

Sendung

Regionalnachrichten aus Oberbayern vom 12.10.2018 - 08:30 Uhr