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München: Wasserunfälle auf der Isar und am Riemer See | BR24

© Wasserwacht des Münchner Roten Kreuzes

Rettungsaktion am Großhesseloher Wehr

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    München: Wasserunfälle auf der Isar und am Riemer See

    Auf der Isar in München ist Baden und Bootfahren im Moment verboten. Nach wie vor ist die Strömung sehr gefährlich. Doch teilweise werden die Verbote ignoriert. Am Riemer See wird weiter nach einem Mann gesucht, der plötzlich untergegangen war.

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    Das Bade- und Bootsfahrverbot auf der Isar bei München haben drei Personen am Sonntagabend ignoriert. Weil sie mit ihrem Schlauchboot in Lebensgefahr gerieten, lösten sie um 22.30 Uhr einen Großeinsatz aus. Die drei hingen am Großhesseloher Wehr nahe München fest - zwischen Treibholz aus großen Baumstämmen auf der einen Seite und dem offenen Wehr mit seiner lebensgefährlichen Wasserwalze auf der anderen Seite.

    Dringende Bitte der Retter

    Nur mit Hilfe von Wasserwacht, DLRG, Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei konnten die drei Personen gerettet werden. Die Wasserwacht bittet dringend, sich an das Bade- und Bootsfahrverbot auf der Isar zu halten.

    Suche am Riemer See wird fortgesetzt

    Bereits am Sonntagnachmittag war ein weiterer Unfall passiert, bei dem ein Mann wahrscheinlich ertrunken ist. Dieser war allein am Riemer See geschwommen und plötzlich untergetaucht. Obwohl zwei Stunden lang mit acht Tauchern, zwei Helikoptern und einem Schall-Ortungsgerät nach ihm gesucht wurde, konnte er nicht gefunden werden.

    Bisher wurde aber noch niemand vermisst gemeldet. Die Polizei hatte am Ufer keine herrenlose Kleidung gefunden. Am Dienstag wurde die Suche fortgesetzt.

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