Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Geistig Verwirrter stört Ostermesse in Münchner St. Pauls-Kirche | BR24

© BR

Geistig verwirrter Mann hat am Samstagabend Osterfeier in der Münchner St. Pauls-Kirche gestört

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Geistig Verwirrter stört Ostermesse in Münchner St. Pauls-Kirche

Ein laut Polizei geistig verwirrter, 36-jähriger Mann hat am Samstagabend die Ostermesse in der St. Pauls-Kirche in der Münchner Ludwigsvorstadt gestört. Es entstand ein Gedränge - mehrere Gläubige der kroatischen Gemeinde wurden leicht verletzt.

Per Mail sharen

Die kroatische Gemeinde hat am Samstagabend in der St. Pauls-Kirche an der Münchner Theresienwiese die Ostermesse gefeiert. Laut Polizei rief ein offenbar verwirrter Mann plötzlich gestikulierend und lärmend nicht verständliche Worte, wodurch einige Gläubige erschraken und fluchtartig aus der Kirche liefen. Dabei erlitten etwa zwei Dutzend Personen im Gedränge leichte Verletzungen, zumeist Schürfwunden. Alle Verletzten konnten ambulant vor Ort von den Rettungsdiensten versorgt werden und nach dem Zwischenfall weiter am fortgesetzten Gottesdienst teilnehmen.

Mann vor Ort festgenommen

Der Mann wurde von alarmierten Polizeibeamten noch in der Kirche gestellt und festgenommen. Nach derzeitigem Stand ging von ihm keine Gefahr für die Besucher des Gottesdienstes aus.

Polizei vernimmt Zeugen

Derzeit sind die Ermittler damit beschäftigt, Zeugen des Vorfalls zu vernehmen. Die Staatsanwaltschaft prüft gegenwärtig die Tatvorwürfe gegen den Festgenommenen.

Panische Menschen rannten Speisen um

Über die sozialen Netzwerke verbreitete sich die Nachricht noch am Abend. Auf Videos von Augenzeugen sind chaotische Szenen zu sehen. Viele Kirchenbesucher hatten Speisen für die Osterweihe mitgebracht. Durch das Gedränge wurden viele der Körbe umgerannt, die Speisen fielen auf den Boden. Auch von einem lauten Knall war die Rede. Die Dimension einer Massenpanik habe der Vorfall aber nicht gehabt, sagte eine Polizeisprecherin und widersprach damit Darstellungen diverser Medien.