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Ein bisschen Wiesn-Feeling: Fahrgeschäfte in ganz München | BR24

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Weil's keine Wiesn gibt, werden in München Fahrgeschäfte und Verkaufsbuden in der Innenstadt verteilt aufgestellt. Das Ganze läuft unter dem Titel "Sommer in der Stadt" und soll etwas Geld in die Kassen von Schaustellern und Marktkaufleuten bringen.

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Ein bisschen Wiesn-Feeling: Fahrgeschäfte in ganz München

Weil es keine Wiesn gibt, werden in München Fahrgeschäfte und Verkaufsbuden in der Innenstadt verteilt aufgestellt. Das Ganze läuft unter dem Titel "Sommer in der Stadt" und soll etwas Geld in die Kassen von Schaustellern und Marktkaufleuten bringen.

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Von
  • Moritz M. Steinbacher

Das Oktoberfest fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie aus. Schausteller und Marktkaufleute bangen um ihre Existenz. Viele Münchner müssen ihren Urlaub daheim verbringen. Was tun? Mit großer Mehrheit hat der Stadtrat dafür gestimmt, Fahrgeschäfte und Buden dezentral an verschiedenen Plätzen in der Stadt aufzustellen.

Keine Ersatz-Wiesn

Allerdings handelt es sich hierbei nicht um eine Ersatz-Wiesn. Die Wiesn sei einzigartig und deswegen habe diese Veranstaltung nichts mit dem Oktoberfest zu tun, sagte Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner dem BR.

Statt Oktoberfest ein "Sommer in der Stadt"

Das vom Wirtschaftsreferat erarbeitete Konzept nennt sich "Sommer in der Stadt" und soll Schaustellern und Budenbetreibern wenigstens eine kleine Einnahmemöglichkeit bieten. Die Stadt erlaubt Fahrgeschäfte und Buden auf öffentlichen und privaten Plätzen. Die genaue Zahl der Plätze muss noch festgelegt werden; im Konzept ist von einer hohen zweistelligen Zahl die Rede.

Rücksicht auf ansässige Läden

Welche Plätze und welche Fahrgeschäfte und Buden ausgewählt werden, wird in Zusammenarbeit mit den zuständigen Bezirksausschüssen und den Schausteller-Verbänden entschieden. Eine Konkurrenz zu stationären Läden soll vermieden werden.

Mitte Juli soll es losgehen

Ziel sei, ab Mitte Juli einen "Sommer in der Stadt" zu ermöglichen, sagte Wirtschaftsreferent Baumgärtner. Deswegen wurde das Konzept bewusst offen gestaltet. Hätte man alles schon durchgeplant, wäre man wahrscheinlich erst im Oktober so weit gewesen. Damit alles mit den geltenden Abstands- und Hygieneregeln einhergeht, soll pro Örtlichkeit nur eine Handvoll Geschäfte platziert werden.

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Volksfeste wird es wegen der Corona-Pandemie in diesem Sommer in Bayern nicht geben. Die Stadt München geht deshalb neue Wege und plant, an mehreren Orten in der Stadt Buden und kleine Fahrgeschäfte aufzustellen.