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München verschärft Corona-Regeln: mehr Maske, weniger Alkohol | BR24

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In der Augsburger Innenstadt gilt wegen hoher Corona-Infektionszahlen eine Maskenpflicht auch im Freien. Wie überall im Freistaat kontrolliert die Polizei auch in der schwäbischen Stadt verstärkt Maskenverstöße.

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München verschärft Corona-Regeln: mehr Maske, weniger Alkohol

Angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen und einem Inzidenzwert von über 60 treten in München ab sofort deutlich strengere Regeln in Kraft. Nach den bayerischen Vorgaben gilt nun: mehr Maske, weniger Alkohol.

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Die Zahl der Neuinfektionen ist in München erneut gestiegen. Nach aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt der Inzidenzwert derzeit bei 60,6.

Maskenpflicht in München deutlich ausgeweitet

In Theatern, Konzerthäusern, sonstigen Bühnen und Kinos, bei Tagungen und Kongressen sowie bei sportlichen Veranstaltungen müssen Zuschauer jetzt auch am Platz eine Maske tragen. Weiterhin gilt eine generelle Maskenpflicht an belebten Plätzen der Stadt: in der Altstadt-Fußgängerzone einschließlich Sendlinger-Tor-Platz, Rosental zwischen Sendlinger Straße und Rindermarkt, Rindermarkt, Viktualienmarkt, Dienerstraße, Schrammerstraße, Landschaftstraße, auf den Gehwegen im Tal sowie in der Schützenstraße und im Stachus-Untergeschoss.

Die Stadt weist an den Zugängen zu den jeweiligen Bereichen mit Schildern auf die Maskenpflicht hin. Auch auf sämtlichen Begegnungs- und Verkehrsflächen öffentlicher Gebäude, in Aufzügen sowie in Freizeiteinrichtungen und Kulturstätten darf man sich nicht mehr ohne Maske bewegen. Die Maskenpflicht im Unterricht und bei der Nachmittagsbetreuung gilt nun auch für Grundschüler.

Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage: Nur fünf Gäste

Bei privaten Feierlichkeiten zieht die Stadt die Vorschriften deutlich an. So dürfen etwa an Hochzeiten, Beerdigungen und Geburtstagen in München nur noch maximal fünf Personen teilnehmen oder sämtliche Angehörige zweier Hausstände.

Diese Personenzahlbegrenzung gilt etwa auch für gemeinsame Spaziergänge oder Treffen im öffentlichen Raum sowie bei Besuchen in Gaststätten.

Sperrstunde in der Gastronomie um 22 Uhr

Die Gastronomie treffen die neuen Regeln besonders hart, weil künftig um 22 Uhr Sperrstunde ist. Zwischen 22 Uhr abends und sechs Uhr morgens darf an den bekannten Hotspots Baldeplatz, Gärtnerplatz, Gerner Brücke, Wedekindplatz sowie an den Isarauen zwischen Reichenbachbrücke und Wittelsbacherbrücke kein Alkohol mehr getrunken werden. Tankstellen und andere Verkaufsstellen und Lieferdienste dürfen in dieser Zeit auch keinen Alkohol mehr verkaufen.

OB Dieter Reiter appelliert an die Münchner

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter sagt dazu, dass es bei einer solchen Zahl an Neuinfektionen für das Gesundheitsamt immer schwieriger werde, die Infektionsketten schnell zu unterbrechen, um eine unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Die Erfahrung der letzten Wochen habe gezeigt, dass dort, wo Menschen vor allem in größeren Gruppen länger zusammenkommen, die Wahrscheinlichkeit einer schnellen Virusverbreitung besonders hoch sei und das umso mehr, wenn dabei Alkohol konsumiert werde. Deshalb appelliert Reiter eindringlich an die Münchnerinnen und Münchner:

"Jetzt müssen alle mithelfen, damit wir das Infektionsgeschehen in unserer Stadt im Griff behalten können. Halten Sie die Corona-Regeln ein, auch wenn sie weitere Einschränkungen für uns alle bedeuten. Halten Sie Abstand, beachten Sie die Hygieneregeln, tragen Sie bitte Ihre Alltagsmaske und sorgen Sie jetzt, da wir uns wieder vermehrt in geschlossenen Räumen aufhalten, für regelmäßiges Lüften." Dieter Reiter, Oberbürgermeister München

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