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Schäden nach der kontrollierten Sprengung der Fliegerbombe im Münchner Stadtteil Schwabing.
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Schäden nach der kontrollierten Sprengung der Fliegerbombe im Münchner Stadtteil Schwabing.

Eine für diesen Donnerstag angesetzte Verhandlung vor dem Oberlandesgericht (OLG) München wurde nach der Einigung abgesagt, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Wie genau der Vergleich aussieht, sagte sie nicht. Die Parteien hätten Stillschweigen darüber vereinbart.

Eine Versicherung hatte 400.000 Euro von der Stadt München gefordert. Aus ihrer Sicht waren bei der Sprengung der 250-Kilo-Bombe in der Landeshauptstadt im August 2012 schwere Fehler gemacht worden.

Boutique brennt aus – viele Geschäfte beschädigt

Eine Fachfirma sprengte damals das Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg und nutzte Stroh, um die Wucht der Detonation zu Dämmen. Das Material entzündete sich allerdings und verteilte sich durch die Druckwelle in einem weiten Radius.

Eine Boutique brannte völlig aus, auch ein Getränkeladen und ein Tonstudio wurden beschädigt. Dafür musste die Versicherung zahlen - und forderte das Geld ihrerseits von der Stadt zurück.

Stadt München vs. Freistaat Bayern

Bei der Verhandlung hatte das Gericht die Auffassung vertreten, dass nicht die Stadt haftbar gemacht werden könne, sondern der Freistaat. Wie genau das nun im Vergleich geregelt wurde und wer wie viel Geld zahlte, teilte das OLG nicht mit: "Das haben die Beteiligten alles unter sich geregelt."