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München: Mieterverein prüft Last-Minute-Modernisierung | BR24

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© dpa/Daniel Reinhardt

Balkone eines Wohnhauses

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München: Mieterverein prüft Last-Minute-Modernisierung

Der Münchner Mieterverein schlägt Alarm: Noch mehr Mitgliedern als sonst drohe die "legale Entmietung", weil ihre Vermieter ein Schlupfloch nutzen. Für manche soll sich die Kaltmiete mehr als verdreifachen.

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Seit 1. Januar dürfen Vermieter nur noch acht Prozent der Modernisierungskosten jährlich auf die Mieter umlegen. Dafür gibt es außerdem ein Limit, die sogenannte Kappungsgrenze. Problem: So richtig greifen werde das aber erst in ein paar Jahren, fürchtet der Mieterverein. Denn viele Vermieter hätten die Modernisierung noch schnell vor dem Jahreswechsel angekündigt, und damit dürfen sie noch elf Prozent der Kosten – ohne Limit nach oben – umlegen.

Modernisierung oder normale Instandsetzung?

Alleine zwischen Weihnachten und Neujahr haben rund 120 Mitglieder des Mietervereins Modernisierungsankündigungen bekommen. Im gesamten Jahr 2018 waren es rund 750 Mitglieder – 50 mehr als im Vorjahr. Für manche soll sich die Kaltmiete mehr als verdreifachen. Die Rechtsberater des Mietervereins wollen jetzt prüfen, ob es sich wirklich bei allen Maßnahmen um umlagefähige Modernisierungen handelt oder nur um normale Instandsetzungen, für die man die Mieter gar nicht zur Kasse bitten kann.

© BR

Straßenschild "Fallmerayerstr."