Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

München: Mieterverein prüft Last-Minute-Modernisierung | BR24

Audio nicht mehr verfügbar

Dieses Audio konnte leider nicht geladen werden, da es nicht mehr verfügbar ist.

Weitere Information zur Verweildauer

© BR

Der Münchner Mieterverein schlägt Alarm: Noch mehr Mitgliedern als sonst drohe die "legale Entmietung", weil ihre Vermieter ein Schlupfloch nutzen.

2
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten
  • Artikel mit Video-Inhalten

München: Mieterverein prüft Last-Minute-Modernisierung

Der Münchner Mieterverein schlägt Alarm: Noch mehr Mitgliedern als sonst drohe die "legale Entmietung", weil ihre Vermieter ein Schlupfloch nutzen. Für manche soll sich die Kaltmiete mehr als verdreifachen.

2
Per Mail sharen
Teilen

Seit 1. Januar dürfen Vermieter nur noch acht Prozent der Modernisierungskosten jährlich auf die Mieter umlegen. Dafür gibt es außerdem ein Limit, die sogenannte Kappungsgrenze. Problem: So richtig greifen werde das aber erst in ein paar Jahren, fürchtet der Mieterverein. Denn viele Vermieter hätten die Modernisierung noch schnell vor dem Jahreswechsel angekündigt, und damit dürfen sie noch elf Prozent der Kosten – ohne Limit nach oben – umlegen.

Modernisierung oder normale Instandsetzung?

Alleine zwischen Weihnachten und Neujahr haben rund 120 Mitglieder des Mietervereins Modernisierungsankündigungen bekommen. Im gesamten Jahr 2018 waren es rund 750 Mitglieder – 50 mehr als im Vorjahr. Für manche soll sich die Kaltmiete mehr als verdreifachen. Die Rechtsberater des Mietervereins wollen jetzt prüfen, ob es sich wirklich bei allen Maßnahmen um umlagefähige Modernisierungen handelt oder nur um normale Instandsetzungen, für die man die Mieter gar nicht zur Kasse bitten kann.

© BR

Seit dem 1.1.2019 haben sich die Regelungen zur Umlage von Modernisierungskosten auf Mieter geändert. So manchner bekam aber kurz vor Jahresende noch einen Brief vom Vermieter mit einer Ankündigung. Dies kann sehr teuer werden.