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München lässt sich Straßenreinigung 40 Millionen kosten | BR24

© pa/dpa/Tobias Hase

Ein Kehrfahrzeug der Münchner Straßenreinigung.

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München lässt sich Straßenreinigung 40 Millionen kosten

Touristen in München fällt es immer wieder auf: München ist eine besonders saubere Stadt. Und das lässt sich die Stadt auch einiges kosten - rund 40 Millionen Euro jährlich. Problemzone jedoch ist die Isar.

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Das Geheimrezept der Landeshauptstadt für die Müllbeseitigung lautet: viel Personal. Die Straßenreinigung hat aktuell 450 Beschäftigte und 256 Reinigungsfahrzeuge. 6.000 Tonnen Kehricht räumen sie jährlich weg, Zigarettenstummel, Kaugummis, Tempos, achtlos weggeworfene Verpackungen und Plastikbesteck. Drei Tonnen Müll fallen pro Jahr in der Fußgängerzone an. Obwohl dort die meisten Abfalleimer in der Stadt stehen, nämlich 200. Rund um das Stadtzentrum sind es nochmal etwa 2.200 Abfallbehälter.

Strategisch platzierte Abfalleimer

Wobei die Strategie auch die ist, nicht zu viele Abfalleimer aufzustellen. In vielen U- und S-Bahn-Zügen fehlen sie ganz, damit Passanten ihren Müll möglichst selbst wieder mitnehmen und daheim entsorgen. Insgesamt lässt sich die Stadt die Müllbeseitigung 40 Millionen Euro kosten und gilt damit als eine der saubersten Städte.

Bierflaschen und Chipstüten auf Liegewiesen

Trotzdem gibt es Problemzonen: Liegewiesen an der Isar in München haben ein Müllproblem, obwohl dort riesige Abfallkörbe stehen. Denn Sonnenanbeter, Griller und andere Feierfreudige hinterlassen regelmäßig große Mengen an Müll, die aufwendig von Hand weggeräumt werden müssen.

Video-Umfrage: Wie sauber ist München aus Sicht der Münchner?

© BR

Müll auf einer Münchner Straße