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München: Keine Firmungen und Erstkommunionsfeiern bis Pfingsten | BR24

© picture alliance / blickwinkel

Ein Baby wird getauft.

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    München: Keine Firmungen und Erstkommunionsfeiern bis Pfingsten

    Der kirchliche Alltag in Bayern kommt zum Erliegen. Firmungen und Erstkommunionsfeiern werden verschoben, Taufen und Trauungen werden nur im akuten Notfall durchgeführt.

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    Im Erzbistum München und Freising werden alle Erstkommunionen und Firmungen, die bis Pfingsten – also bis Ende Mai – stattfinden sollten, verschoben. Grund sei die rasante Ausbreitung des Coronavirus, heißt es in einem Schreiben an die Pfarreien. Auch Taufen und Trauungen sind laut Erzbistum in dieser Zeit nur in Notsituationen möglich.

    Die Bistümer reagieren unterschiedlich auf die Krise

    Die anderen bayerischen Bistümer handhaben das unterschiedlich. Das Erzbistum Bamberg sowie die Bistümer Regensburg und Würzburg richten sich nach den staatlichen Vorgaben und haben Erstkommunionen und Firmungen bisher nur bis zum 19. April abgesagt. Im Bistum Augsburg sind bis Ende April Firmungen und Erstkommunionsfeiern sowie Taufen und Trauungen ausgesetzt worden. Das Bistum Passau legt sich noch nicht fest, wann wieder Erstkommunionsfeiern stattfinden – wahrscheinlich aber nicht vor Pfingsten; Firmungen waren ohnehin keine geplant. Im Bistum Eichstätt sind Firmungen bis zum 31. Mai ausgesetzt, Erstkommunionen, Hochzeiten, Taufen und Requiems bisher nur bis zum 19. April abgesagt.

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