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Bündnis für Neubau in Münchens Nordosten will SEM | BR24

© picture-alliance/dpa/ Norbert Eisele-Hein

Baukräne in München - Symbolbild für den Wohnungsneubau in der Landeshauptstadt.

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    Bündnis für Neubau in Münchens Nordosten will SEM

    Bezahlbare Wohnungen für 30.000 Menschen im Münchner Nordosten - das ist das Anliegen des Bündnisses Pro SEM. Heute möchte das Bündnis 10 konkrete Vorschläge machen, wie dieser Plan umgesetzt werden kann.

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    Das Bündnis setzt als Maßnahme für mehr bezahlbare Wohnungen in München auf die sogenannte SEM, das ist die hoch umstrittene städtebauliche Entwicklungsmaßnahme.

    SEM - das schärfste Schwert des Baugesetzbuchs

    Die Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme - kurz SEM - wird auch als das schärfste Schwert des Baugesetzbuches umschrieben. Denn damit kann eine Kommune Grundstückspreise einfrieren oder Grundstücksbesitzer enteignen.

    Die SEM ermöglicht aber auch eine bessere Planung großer Siedlungsgebiete. Im Münchner Nord-Osten plant die Stadt derzeit mit dieser Maßnahme. Auf dem rund 600 Hektar großen Gebiet zwischen Daglfing und Unterföhring könnten einmal preiswerte Wohnungen für bis zu 30.000 Menschen enstehen.

    Derzeit läuft ein Ideenwettbewerb mit Bürgerbeteiligung. Die gefürchteten Grundstücksenteignungen hat Oberbürgermeister Dieter Reiter aber immer ausgeschlossen. Dennoch regt sich starker Widerstand bei den Landwirten und Bewohnern vor Ort.

    Reaktion auf Kehrtwende der CSU im Nordosten

    Die Münchner CSU hat sich vor wenigen Wochen gegen die Durchführung einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme ausgesprochen - zur Verwunderung der Münchner SPD und den Grünen.

    Um den Befürwortern der SEM im Münchner Nord-Osten eine stärkere Stimme zu geben, hat sich vor kurzem das Bündnis Pro SEM gegründet.