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München darf trotz niedriger Corona-Inzidenz nicht lockern | BR24

© pa/Dpa/Felix Hörhager

Münchner Rathaus spiegelt sich im Schaufenster

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    München darf trotz niedriger Corona-Inzidenz nicht lockern

    Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Landeshauptstadt München liegt weiterhin knapp über 30. Dennoch darf die Stadt die Corona-Einschränkungen nicht weiter lockern. Die Regierung von Oberbayern verwies auf die sich ausbreitenden Virus-Varianten.

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    Von
    • Moritz M. Steinbacher
    • Manuel Rauch
    • BR24 Redaktion

    Trotz einer anhaltend niedrigen 7-Tages-Inzidenz von unter 35 darf die Stadt München die derzeit geltenden Anti-Corona-Maßnahmen nicht weiter lockern. Das hat die Regierung von Oberbayern der Stadt heute mitgeteilt. Damit sind die von Oberbürgermeister Dieter Reiter letzte Woche geforderte Erhöhung der Kontaktmöglichkeiten auf zwei Haushalte oder die vollständige Rückkehr zum Präsenzunterricht an Grundschulen erstmal vom Tisch. Auch die Gastronomie, der Sport oder der Kulturbereich müssen sich weiter in Geduld üben. Laut Robert-Koch-Institut lag der Inzidenzwert in München am Dienstag bei 31,6.

    Mutanten breiten sich in München aus

    Die strikte Regelung seitens der Regierung wird mit Hinweis auf das Risiko höherer Infektionszahlen durch die mutierten Virusarten begründet. Die Stadt hatte am Dienstag erstmals Zahlen zur Ausbreitung der Corona-Mutanten veröffentlicht. Demnach wurden von den insgesamt 1.365 Corona-Neuinfektionen, die seit dem 5. Februar gemeldet wurden, 558 Fälle näher untersucht. Bei 235 dieser untersuchten Fälle ergab sich ein Verdacht auf eine besorgniserregende Virusvariante, teilte die Stadt mit. Das wären mehr als 42 Prozent. 163 davon seien als britische Variante (B.1.1.7) bestätigt worden. Bei den übrigen 72 Fällen müsse man nun eine Genomsequenzierung durchführen, um herauszufinden, ob womöglich die südafrikanische oder die brasilianische Variante vorliegt.

    Reiter fordert bei anhaltend niedriger Inzidenz weitere Öffnungen

    Die von der bayerischen Staatsregierung für den ersten März beschlossenen Lockerungen begrüßte der Münchner Oberbürgermeister. So dürfen ab kommenden Montag Baumärkte und Gärtnereien und Gartencenter wieder aufmachen. Erlaubt sind auch wieder Besuche in Friseursalons, Nagelstudios und Fußpflegeeinrichtungen. Allerdings forderte Reiter weitergehende Öffnungen für den Fall, dass der Inzidenzwert auch Anfang März weiterhin unter 35 liege.

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