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München beschließt Rohbau einer neuen U-Bahn-Station | BR24

© dpa / Sven Simon

U-Bahn fährt ein

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    München beschließt Rohbau einer neuen U-Bahn-Station

    Der Bau einer neuen U-Bahn-Linie in der Landeshauptstadt kommt voran: Der Münchner Stadtrat hat beschlossen, knapp 500 Millionen Euro in die neue U9 zu stecken. Die neue Linie soll die bisherigen Linien U3 und U6 entlasten.

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    Der Bau einer neuen U-Bahn-Linie in München nimmt Formen an: Der Stadtrat hat beschlossen, knapp 500 Millionen Euro in die neue U9 zu stecken. 393 Millionen Euro netto fließen in den Rohbau des benötigten U-Bahnhofs am Hauptbahnhof, weitere 100 Millionen Euro kostet die Vorplanung der Gesamtstrecke. Die neue Linie soll die Linien U3 und U6 entlasten.

    U-Bahn fährt erst ab den 2030er Jahren

    In Betrieb gehen soll sie zwar erst Ende der 2030er Jahre. Dennoch besteht durch den bereits laufenden Neubau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke Zeitdruck. Denn wenn die Station der U9 am Hauptbahnhof nicht jetzt mitgebaut wird, ist der Bau hinterher nicht nur viel komplizierter, sondern kann auch nicht optimal an den Nah- und Fernverkehr angebunden werden. Deshalb hat der zuständige Ausschuss des Stadtrats jetzt für sogenannte Vorhaltemaßnahmen gestimmt. Die sollen es möglich machen, dass die Züge nach Abschluss der Planungen wie gewünscht auch am Hauptbahnhof halten und die Reisenden effizient umsteigen können. Die endgültige Streckenführung der gesamten Linie soll voraussichtlich 2024/2025 festgelegt werden.