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Freude über den ersten Schnee: Andrang auf Münchner Rodelberge | BR24

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Das trübe Wetter hat am Dreikönigstag den ganz großen Andrang in den Touristengebieten in Bayern verhindert. Trotzdem standen die Menschen an einigen Orten wieder dicht an dicht.

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Freude über den ersten Schnee: Andrang auf Münchner Rodelberge

In München waren am Dreikönigstag in der ganzen Stadt Menschen im Schnee unterwegs. Auf die Schlittenberge der Stadt gab es einen regelrechten Andrang. Teilweise musste die Polizei Menschen nach Hause schicken. Im übrigen Bayern blieb es eher ruhig.

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Von
  • BR24 Redaktion

Während der befürchtete Besucherandrang auf Bayerns Tourismus-Hotspots am heutigen Dreikönigstag ausblieb, gab es in München einen regelrechten Run auf die Rodelberge der Stadt.

Schlittenfahrer und Spaziergänger in den Parks der Stadt

In Pasing musste die Polizei 150 Menschen belehren und nach Hause schicken. Es sei einfach zu viel los gewesen, Abstände konnten nicht eingehalten werden, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch. Die Rodler fanden das zwar wohl "nicht so prickelnd", seien aber kooperativ gewesen, fügte der Beamte hinzu. In der ganzen Stadt waren am Feiertag laut Polizei Menschen im Schnee unterwegs: Im  Olympiapark, im Englischen Garten, im Luitpoldpark und auch im Hirschgarten häuften sich die Schlittenfahrer und Spaziergänger. 

Rodelberge und Eisflächen würden von den Beamten besonders beobachtet werden, hieß es. Viele Eisflächen seien noch nicht freigegeben. Am Nymphenburger Kanal brach nach Angaben der Polizei bereits am Dienstag ein Mensch ein.

In den Ausflugsorten Bayerns blieb es eher ruhig

Im Rest des Freistaats ist es dagegen wider Erwarten relativ ruhig geblieben. Nachdem in den vergangenen Tagen in Bayerns Tourismus-Hotspots Parkplätze überfüllt waren und Rettungswege und Hofeinfahrten zugeparkt wurden, war die Lage am Dreikönigstag ruhiger als erwartet. 

"Es ist beherrschbar", sagte Stefan Rinke, Bürgermeister von Schwangau. Nahe des Schwansees habe zwar Personal das Aufkommen an den Parkplätzen geregelt, doch es sei übersichtlich geblieben. Viele Kennzeichen aus Augsburg, München und Landsberg am Lech seien zu sehen gewesen. "Das ist für die Region aber normal", so Rinke weiter. 

Ähnlich war die Lage im Gunzesrieder Tal. Nur jeder zweite Parkplatz sei belegt gewesen, die Hälfte der Kennzeichen kämen nicht aus der Region. "Das ist viel weniger als die letzten Tage", sagte Christof Endreß, Bürgermeister von Blaichach. Ein Grund dafür sei der einsetzende Schneefall: "Bei dem Wetter sind die Leute zu Hause geblieben".  

Das befürchtete Chaos blieb aus

Und auch in Oberstaufen sei die Lage "total tiefenentspannt" gewesen, betonte die dortige Tourismuschefin Constanze Höfinghoff. "Es ist schon gut besucht, aber die Leute halten Abstand und auch die Parkplätze sind nicht überfüllt", sagte sie am Mittwochnachmittag. Dass der erwartete Besucheransturm ausblieb, liege wohl auch an dem trüben Wetter. "Wenn jetzt strahlend blauer Himmel gewesen wäre, hätte die Lage wohl anders ausgesehen."

In Oberfranken zeichnete sich ein ähnliches Bild ab:  "Wir haben Präsenz gezeigt", betonte ein Sprecher der Polizei Bayreuth-Land. Doch im Fichtelgebirge blieb es weitgehend ruhig. Die Parkplätze seien zwar voll gewesen, aber das Chaos blieb aus. "Das waren überwiegend Familien aus Mittelfranken, die mit ihren kleinen Kindern Schlitten fahren oder rodeln wollten." Die Besucher hätten Abstand gehalten.

Die Polizei im Bayerischen Wald teilte ebenfalls mit, dass der Andrang am Feiertag ausgeblieben ist. "Heute war es ruhig", sagte eine Sprecherin der Polizei Grafenau.

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