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München: 17-Jähriger nach Messerstecherei in Lebensgefahr | BR24

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Nach einer Messerattacke in der Münchner Innenstadt schwebt ein 17-Jähriger in akuter Lebensgefahr. Die Polizei fahndet nach dem 18-jährigen mutmaßlichen Täter.

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München: 17-Jähriger nach Messerstecherei in Lebensgefahr

Nach einer Messerattacke in der Münchner Innenstadt schwebt ein 17-Jähriger in akuter Lebensgefahr. Die Polizei fahndet nach dem 18-jährigen mutmaßlichen Täter.

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Bereits am Karfreitag hatte sich die Messerattacke unter Jugendlichen am Münchner Stachus ereignet - am fünften Tag nach dem Vorfall schwebt das Opfer noch immer in akuter Lebensgefahr. Laut Polizei wollte eine fünfköpfige Gruppe gegen 17 Uhr bei einer Tankstelle in der Nähe des Karlsplatzes Leergut abgeben. Einer aus der Gruppe, ein 17-Jähriger, filmte mit seinem Handy.

Ein 18-Jähriger, der mit Bekannten unterwegs war, fühlte sich davon offensichtlich provoziert.

Tatverdächtiger soll mehrfach zugestochen haben

Der Tatverdächtige schüttete laut Polizei dem Filmer den Inhalt seiner Getränkedose ins Gesicht, es kam zum Gerangel, in dessen Folge das Handy zu Boden fiel. Weil dabei das Display kaputt ging, wollte der 17-Jährige noch einmal mit dem Tatverdächtigen über den Schaden reden. Bei erneuten Handgreiflichkeiten stach der Tatverdächtige mehrmals mit einem unbekannten, scharfen Gegenstand, womöglich einem Messer, auf den 17-Jährigen und seinen 18-jährigen Begleiter ein.

Weiteres Opfer nicht in Lebensgefahr

Beide Opfer gingen zu Boden, der 17-Jährige verlor unmittelbar danach das Bewusstsein und war nicht mehr ansprechbar. Die drei unverletzten Begleiter leisteten Erste Hilfe und verständigten die Rettungsleitstelle. Der 17-Jährige wurde unter laufender Reanimation in ein Krankenhaus gebracht. Die Verletzungen des anderen Opfers konnten ambulant versorgt werden.

Mutmaßlicher Täter auf der Flucht

Die Vierergruppe mit dem Tatverdächtigen floh unerkannt zu Fuß Richtung Sendlinger Tor und weiter in die Innenstadt. Die Mordkommission ermittelt wegen versuchten Totschlags und sucht Zeugen. Der Tatverdächtige wird auf 18 Jahre geschätzt, dürfte etwa 1,75 Meter groß sein und wird von der Polizei als arabischer oder afghanischer Typ mit schwarzen Haaren und leichten Schlitzaugen beschrieben. Sein Begleiter soll genauso alt sein, ebenfalls arabisch aussehend und etwas kleiner. Die beiden Mädchen sind demnach ähnlich groß, wirkten aber jünger.