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Mühldorf: Glauber besucht Baustelle für Hochwasserschutzanlage | BR24

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Es geht voran mit dem Hochwasserschutz für Mühldorf. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber hat heute die Baustelle am Inn besucht - auf einer Länge von einem Kilometer wird dort eine neue Stahlwand errichtet. Sie soll Ende des Jahres fertig sein.

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Mühldorf: Glauber besucht Baustelle für Hochwasserschutzanlage

Es geht voran mit dem Hochwasserschutz für Mühldorf. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber hat die Baustelle am Inn besucht - auf einer Länge von einem Kilometer wird dort eine neue Stahlwand errichtet.

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Rund 330 Baustellen für den Hochwasserschutz gibt es derzeit in Bayern. Zweieinhalb Milliarden Euro hat der Freistaat Bayern in den vergangenen 18 Jahren dafür investiert.

Die Hochwasserschutzwand, die derzeit in Mühldorf gebaut wird, soll einen Kilometer lang werden und Ende des Jahres fertig sein. Sie entsteht auf dem Gelände des Unternehmens ODU, einem der wichtigsten Arbeitgeber der Region. 2005 war der Standort von ODU von einem Hochwasser des Inns betroffen, wobei das Unternehmen beinahe nicht mehr verhindern konnte, dass der Inn das Gelände überschwemmte.

Marcel Huber hat Hochwasserschutz vorangetrieben

Marcel Huber (CSU), der ehemalige Umweltminister Bayerns, war damals Kommandant der Ampfinger Feuerwehr und auch Abgeordneter des Landkreises Mühldorf. Er sagte, es sei damals knapp gewesen, dass der Betrieb, der auch eine gefährliche Galvanik betreibt, beinahe geflutet worden wäre. Er habe selbst gesehen, dass die Sandsäcke zwar gerade noch gehalten hätten. Seitdem sei klar gewesen, dass ein dauerhafter Hochwasserschütz hermüsse. Huber hat das Thema bis heute vorangetrieben.

Kostenpunkt: 1,3 Millionen Euro

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) hat die Baustelle am Mittwoch besucht. Derzeit werden Spundwandbohlen aus Stahl mit einer Länge von mehreren Metern mit einem Rammgerät in den Boden getrieben. Die Stahlwand soll später auch die Kläranlage der Stadt Mühldorf und mehrere Wohngebäude schützen.

Thorsten Glauber sagte dem BR bei der Begehung der Baustelle, der Freistaat Bayern wolle weiter kräftig investieren, um die Bürgerinnen und Bürger vor künftigen Überschwemmungen zu schützen.

Die Kosten alleine für die Spundwandbohlen der Hochwasserschutzmauer belaufen sich auf 1,3 Millionen Euro. Die Stadt Mühldorf beteiligt sich zu 35 Prozent an den Kosten.