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"Movie Money" auch im Landkreis Lindau aufgetaucht | BR24

© Polizei

Von der Polizei sichergestelltes Filmgeld – am linken Rand als Filmrequisite gekennzeichnet "IT IS TO BE USE FOR MOTION PROPS"

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    "Movie Money" auch im Landkreis Lindau aufgetaucht

    Auf dem Oktoberfest hatte jüngst ein französisches Brüderpaar versucht, mit Filmgeldscheinen zu bezahlen. Auch im Landkreis Lindau ist nun in zwei Fällen sogenannte Movie Money aufgetaucht. Die Polizei warnt: Es drohen lange Haftstrafen.

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    Filmgeld oder "Movie Money" ist in den letzten beiden Wochen zwei Mal im Landkreis Lindau aufgetaucht. In einem Lebensmittelgeschäft in Hergensweiler und in einer Freizeiteinrichtung in Lindau haben Unbekannte nach Angaben der Polizei mit den falschen Geldscheinen bezahlt. Die Scheine können echten Banknoten zum Verwechseln ähnlich sehen, werden aber für den Einsatz etwa bei Filmproduktionen oder Bühnenshows hergestellt.

    Auch LKA warnt vor Falschgeld

    Das bayerische Landeskriminalamt (LKA) hatte gestern vor der Bezahlung mit solchen Film-Geldscheinen gewarnt. Eigentlich dürfte Filmgeld nicht täuschend echt aussehen, sondern müsste sich in Größe und Farbe und durch deutliche Hinweise auf den Scheinen vom Original unterscheiden. Seit April dieses Jahres taucht aber immer wieder Movie Money auf, die diese Kriterien nicht erfüllt. Das "Inverkehrbringen von Falschgeld" kann mit mehrjährigen Haftstrafen geahndet werden.