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Motocross-Fahrer zerstören Ausgleichsflächen an Donau | BR24

© picture alliance / NurPhoto

Symbolbild Motocross-Fahrer

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    Motocross-Fahrer zerstören Ausgleichsflächen an Donau

    An der Donau bei Niederalteich sind ökologische Ausgleichsflächen von Motocross-Fahrern als Rennstrecke missbraucht worden. Jetzt wird an die Vernunft der Bürger appelliert.

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    Motocross-Fahrer haben ökologische Ausgleichsflächen an der Donau bei Niederalteich (Lkr. Deggendorf) zerstört, die im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahmen angelegt worden waren. Das gab die RMD Wasserstraßen GmbH am Abend bekannt.

    Tiefe Fahrspuren von Motocross-Maschinen

    Auf der kiesigen Rohbodenfläche wurden mehrere tiefe Fahrspuren von Motocross-Maschinen festgestellt. Der Schaden dürfte sich nach ersten Schätzungen im unteren vierstelligen Bereich bewegen. Bei der Polizei wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

    Ökologische Ausgleichsflächen sind gesetzlich vorgeschrieben

    Die ökologischen Ausgleichsflächen für die Eingriffe durch den Ausbau der Hochwasserschutzanlagen sowie später durch die Eingriffe in der Wasserstraße sind gesetzliche Auflagen. Die aktuell betroffene Fläche ist mit Informationstafeln beschildert und zur Straße Niederalteich-Gundelau hin mit einer 30 Zentimeter hohen Seilabsperrung abgegrenzt.

    Appell an die Vernunft der Bürger

    Die RMD Wasserstraßen GmbH appelliert auch im Namen der Projektpartner des Donauausbaus an die Vernunft der Bürger und bittet, Ausgleichsflächen nicht für die Freizeitnutzung oder anderen Aktivitäten zu missbrauchen. Bereits im letzten Jahr wurde im Bereich Aicha ein damals im Bau befindliches und abgesperrtes Reptilienhabitat als Motocross-Strecke genutzt.