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Heute Streik beim BR | BR24

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Die Gewerkschaften BJV und ver.di haben die Mitarbeiter des BR für Mittwoch zum Streik aufgerufen.

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    Heute Streik beim BR

    Die Gewerkschaften BJV und ver.di haben die Mitarbeiter des BR für heute zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Betroffen ist auch BR24.

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    Aufgrund des Streiks können wir heute in Web und App nur eine abgespeckte Seite bieten. Auf Twitter versorgen wir Sie mit wichtigen News aus Bayern, Deutschland und der Welt.

    24 Stunden Streik

    Vor dem Hintergrund der laufenden Tarifverhandlungen haben die Gewerkschaft ver.di und BJV für heute, Mittwoch den 18. September 2019, die Beschäftigten des Bayerischen Rundfunks zu einem 24-stündigen Streik aufgerufen.

    Betroffen sind im Hörfunk vor allem die Radiowellen B5 aktuell, Bayern 2 und BR Klassik, die auf BAYERN 3 umgeschaltet wurden. Auch das BR-Fernsehen bekommt den Warnstreik zu spüren und muss das Programm ändern. Anstelle der Live-Sendungen "Wir in Bayern", "Abendschau" und Münchner Runde zeigt das BR-Fernsehen einige sehr beliebte Sendungen wie das Gipfeltreffen mit Werner Schmidbauer, Gernstl und eine Dokumentation über das erste Nationale Naturmonument Bayerns, die Weltenburger Enge.

    Auch die digitalen Plattformen im Web, auf den Apps und in den sozialen Medien können nur eingeschränkt bedient werden. Die "Rundschau Nacht" entfällt.

    Mehr dazu auf BR Text ab Tafel 305 und auf BR.de.

    Gewerkschaften fordern Anhebung der Honorare und Gehälter

    Die Gewerkschaften fordern eine Anhebung der Honorare und Gehälter entsprechend dem jüngsten Tarifabschluss für die Angestellten der Länder. Wie BR-Verwaltungsdirektor Dr. Albrecht Frenzel erklärt, verfügen die ARD-Landesrundfunkanstalten bei weitem nicht über die finanziellen Spielräume der Länder, da der Rundfunkbeitrag seit 2009 nicht mehr erhöht wurde, während die Steuereinnahmen ein deutliches Wachstum aufweisen.

    Der BR werde deshalb sein Verhandlungsangebot an einem reinen Teuerungsausgleich orientieren müssen, so Frenzel. Ziel der BR-Geschäftsleitung sei, einen weiteren Abbau von Programm und Beschäftigung im Bayerischen Rundfunk abzuwenden.