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Autounfall soll Mordversuch gewesen sein: Ehemann auf der Flucht | BR24

© Picture Alliance / Lino Mirgeler

Ein 29-Jähriger soll mit einem Autounfall bei Leipheim versucht haben seine Frau umzubringen. Jetzt ist der Mann auf der Flucht.

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    Autounfall soll Mordversuch gewesen sein: Ehemann auf der Flucht

    Ein 29-Jähriger soll versucht haben seine Ehefrau umzubringen. Dazu hatte der Mann sein Auto auf einen Lärmschutzwall gesteuert. Die Beifahrerin überlebte. Nach seiner Einlieferung ins Bezirkskrankenhaus Günzburg konnte der Verdächtige fliehen.

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    Nach einem Autounfall am Sonntag auf der A8 bei Leipheim geht die Polizei inzwischen von einem Mordversuch aus. Der 29-jährige Fahrer soll versucht haben, seine Ehefrau umzubringen. Sie hatte auf dem Beifahrersitz gesessen. Wie die Polizei sagt, soll der Mann das Auto absichtlich auf einen Lärmschutzwall gesteuert haben. Dort hatte sich der Wagen dann überschlagen.

    Fahrer soll Auto absichtlich auf Lärmschutzwall gesteuert haben

    Die 28-jährige Ehefrau war durch den Aufprall verletzt worden. Der Verdächtige war zunächst geflohen. Er konnte später festgenommen werden. Weil die Ermittler Hinweise auf eine psychische Erkrankung des 29-Jährigen hatten, war er in das Bezirkskrankenhaus Günzburg eingeliefert worden. Von dort floh er in der Nacht auf Montag. Bislang fehlt von dem Mann jede Spur.

    Verdächtiger konnte aus dem Bezirkskrankenhaus entkommen

    Er ist etwa 1,80 bis 1,85 Meter groß und hat eine sportlich-schlanke Figur. Bei seiner Flucht aus dem Krankenhaus hatte er einen blauen Schlafanzug an. Wie die Polizei mitteilte, könnte er inzwischen seinen Hund dabei haben. Der schwarze Rottweiler war bei dem Unfall aus dem Auto gesprungen und weggelaufen. Die Ermittler gehen davon aus, dass von dem 29-Jährigen keine Gefahr für andere ausgeht.

    Polizei warnt: Mann nicht ansprechen

    Dennoch: Wer ihn sieht oder seinen Aufenthaltsort kennt, soll ihn nicht selbst ansprechen, sondern umgehend die Polizei verständigen.

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