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Mordprozess Sophia Lösche: Gericht gibt rechtlichen Hinweis | BR24

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Ein Lkw-Fahrer aus Marokko ist vor dem Landgericht Bayreuth wegen Mordes an der Tramperin Sophia Lösche angeklagt.

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Mordprozess Sophia Lösche: Gericht gibt rechtlichen Hinweis

Im Prozess um den Fall der getöteten Tramperin Sophia Lösche hat das Landgericht Bayreuth einen rechtlichen Hinweis gegeben. Demnach könnte der angeklagte 42 Jahre alte Lkw-Fahrer wegen Mordes und gefährlicher Körperverletzung verurteilt werden.

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Vor dem Landgericht Bayreuth muss ich seit drei Wochen ein Lkw-Fahrer verantworten. Das Gericht gab heute den rechtlichen Hinweis, dass auch eine Verurteilung wegen Mordes und gefährlicher Körperverletzung möglich sei. Die Staatsanwaltschaft geht in ihrer Anklageschrift ebenfalls von Mord aus, den der Angeklagte jedoch verübt haben soll, um einen sexuellen Übergriff auf die 28-Jährige zu vertuschen.

Geständnis, aber kein sexueller Übergriff

Eine Sexualstraftat hatte der Angeklagte bei Prozessauftakt vehement bestritten. Er gab jedoch zu, auf Sophia Lösche mit einem Eisen mehrmals eingeschlagen zu haben. Sein Opfer starb an tödlichen Kopfverletzungen. Zu der tätlichen Auseinandersetzung ist es nach Angaben des Lkw-Fahrers nach einem Streit gekommen.

Plädoyers und Urteil im September

Die Leiche der 28 Jahre alten Studentin war später in Spanien gefunden worden. Der Prozess geht nun in eine dreiwöchige Verhandlungspause. Für Dienstag, den 10.09., sind die Plädoyers vorgesehen. Am Mittwoch, den 18.09., soll das Urteil verkündet werden.

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Der mutmaßliche Mörder der Studentin Sophia Lösche leidet nach Aussagen zweier Gutachter nicht an einer Persönlichkeits-Störung. Das erklärten ein Psychiater und eine Psychologin heute vor dem Landgericht Bayreuth.