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Mordprozess gegen Zahnärztin: Polizist als Zeuge | BR24

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Angeklagte mit Anwalt

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    Mordprozess gegen Zahnärztin: Polizist als Zeuge

    Der Prozess am Landgericht Regensburg um den Tod eines Mannes aus Laberweinting im Landkreis Straubing-Bogen ist am Mittwoch fortgesetzt worden. Seine Ehefrau soll ihn laut Anklage aus Habgier umgebracht haben. Auch ein Polizist hatte ausgesagt.

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    Am Landgericht Regensburg ist am Mittwoch der Prozess um den Tod eines Mannes aus Laberweinting im Landkreis Straubing-Bogen fortgesetzt worden. Angeklagt ist seine Ehefrau: Der 61-jährigen Zahnärztin wird vorgeworfen, ihren damals 69 Jahre alten Mann im Herbst 2018 getötet zu haben.

    Polizist als Zeuge geladen

    Am Verhandlungstag am Mittwoch ist zunächst die Auswertung der Daten von Handy, Navigationssystem und Internet-Suchen behandelt worden. Hierzu sagten ein Polizist und ein Techniker des Landeskriminalamtes aus. Im Laufe des Tages sind noch eine Einlassung der Angeklagten sowie der Bericht der psychologischen Gutachterin geplant. Möglicherweise gibt es eine Erklärung der Angeklagten über ihren Anwalt und es könnte auch eine Entscheidung fallen, wann der Prozess zu Ende geht.

    In diesem Monat sind noch zwei Termine angesetzt, am 15. und 25. Mai.

    Angeklagte: Es war Notwehr

    Die Leiche des Mannes wurde im November 2018 in Tschechien gefunden - nackt und ohne Zähne, was die Identifizierung zunächst erschwerte. Sie gelang erst anhand der Seriennummer seines künstlichen Hüftgelenks. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Mord aus Habgier aus, die Angeklagte berief sich zu Prozessbeginn über ihren Anwalt darauf, in Notwehr gehandelt zu haben. Im Prozess wurde bislang deutlich, dass das Paar Eheprobleme hatte.

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