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Mordfall von Wernberg-Köblitz wird Cold Case | BR24

© BR/Margit Ringer

Der gewaltsame Tod eines 76-Jährigen vor fast fünf Jahren in Wernberg-Köblitz bleibt ungeklärt. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen die Ehefrau und ihren Lebensgefährten eingestellt.

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Mordfall von Wernberg-Köblitz wird Cold Case

Der gewaltsame Tod eines 76-Jährigen vor fast fünf Jahren in Wernberg-Köblitz (Lkr. Schwandorf) bleibt ungeklärt. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen die Ehefrau und ihren Lebensgefährten eingestellt.

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Vor viereinhalb Jahren kam in Wernberg-Köblitz im Kreis Schwandorf ein 76-Jähriger Mann ums Leben, Polizei und Staatsanwaltschaft gingen von einem Tötungsdelikt aus. Nun hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen die Ehefrau und ihren Lebensgefährten eingestellt. Das teilt deren Anwalt aus Regensburg mit.

Tod nach Kopfverletzung

Der 76-Jährige wurde in der Nacht auf den 22. Dezember 2014 in seinem Wohnhaus in Wernberg mit einem stumpfen Gegenstand traktiert und trug schwere Kopfverletzungen davon. Vier Wochen später starb er im Krankenhaus. Einige Monate später hatte die Polizei seine von ihm getrennt lebende damals 51-jährige Ehefrau und deren zu der Zeit 26-jährigen Lebensgefährten im Visier.

Ermittlungen eingestellt

Gegen die beiden wurde das Ermittlungsverfahren nun eingestellt. Eine Tatbeteiligung sei nicht nachweisbar, heißt es in einer Pressemitteilung von Rechtsanwalt Robert Hankowetz. Der Fall bleibt somit ungelöst. Der 76-jährige Getötete stammt aus einer Unternehmerfamilie in Wernberg-Köblitz.