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Mordfall Simone Strobel: Neue Anhörung in Australien geplant | BR24

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15 Jahre sind vergangen seit der Tötung der Unterfränkin Simone Strobel in Australien. Nachdem zuletzt neue Hinweise in dem Fall eingegangen sind, soll es nun eine neue gerichtliche Anhörung zu dem Fall geben.

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Mordfall Simone Strobel: Neue Anhörung in Australien geplant

15 Jahre sind vergangen seit der Tötung der Unterfränkin Simone Strobel in Australien. Nachdem zuletzt neue Hinweise in dem Fall eingegangen sind, steht nun fest: Im kommenden Februar soll es eine neue gerichtliche Anhörung zu dem Fall geben.

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Im Fall der getöteten Simone Strobel aus Rieden im Landkreis Würzburg soll es demnächst eine neue gerichtliche Anhörung geben. Das bestätigte das Justizministerium im australischen Bundesstaat New South Wales der Deutschen-Presse-Agentur. Das Ministerium konnte aber zunächst keine weiteren Einzelheiten nennen.

Simone Strobel ist vor 15 Jahren in Australien getötet worden. Die damals 25 Jahre alte Touristin war zuletzt lebend am 11. Februar 2005 auf einem Campingplatz in Lismore gesehen worden. Dort hatte sie sich mit ihren Begleitern aufgehalten. Sechs Tage später fand man ihren Leichnam in unmittelbarer Nähe. Sie lag etwa hundert Meter entfernt, verscharrt unter Palmen.

Erste Anhörung bereits 2007

Bei einer ersten Anhörung im Jahr 2007 hatte die Justiz die drei Mitreisenden der Frau als Verdächtige eingestuft, darunter vor allem ihren damaligen Freund. Da die Ermittler aber nicht genug Beweise vorlegen konnten, wurde keine Anklage erhoben.

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15 Jahre ist es her, dass Simone Strobel aus Rieden bei Würzburg in Australien ermordet wurde. Das mysteriöse Verbrechen konnte seitdem nicht geklärt werden.

Australische Behörden setzen Belohnung aus

Zuletzt war aber wieder Bewegung in den Fall gekommen. Die Ermittler sprachen von neuen Hinweisen und neuen Erkenntnissen. Im Oktober hatten die Behörden eine Million australische Dollar für Hinweise zum Tod der jungen Frau ausgesetzt. Die umgerechnet etwa 600.000 Euro sollte es für Informationen geben, mit denen die Verantwortlichen des Verbrechens verhaftet und verurteilt werden könnten.

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