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Der Grabstein von Peggy mit einem Foto des 2001 verschwundenen Mädchens.
© pa/dpa/David Ebener

Autoren

Annerose Zuber
Kristina Kreutzer
© pa/dpa/David Ebener

Der Grabstein von Peggy mit einem Foto des 2001 verschwundenen Mädchens.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen bestehe gegen Manuel S. kein dringender Tatverdacht wegen Mordes, teilte das Gericht mit. Zum anderen betont das Gericht aber auch ganz klar, dass bei der Vernehmung im September kein unzulässiger Druck auf den Verdächtigen ausgeübt worden sei. Es sei ihm auch nicht verwehrt worden, einen Verteidiger hinzuziehen. Zu dieser Überzeugung gelangte das Landgericht Bayreuth nach „umfassender Auswertung“ der Video-Aufzeichnung der Vernehmung vom 12. September.

Geständnis: Peggys Leiche im Wald vergraben

Im vergangenen September hatte Manuel S. erklärt, er habe im Mai 2001 die Leiche von Peggy von einem anderen Mann in Lichtenberg übernommen und dann im Wald vergraben. Nach Auskunft eines Gerichtssprechers kann die Staatsanwaltschaft gegen den Beschluss des Landgerichts erneut Beschwerde beim Oberlandesgericht Bamberg einreichen. Die Staatsanwaltschaft äußert sich derzeit nicht.

Grabstein Peggy

Grabstein Peggy