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Morddrohung gegen Deggendorfer Politiker | BR24

© privat/Eiberweiser

Diesen Zeitungsausschnitt hatte Manfred Eiberweiser Anfang März in der Post.

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    Morddrohung gegen Deggendorfer Politiker

    Der langjährige Stadtrat Manfred Eiberweiser (CSU) hat Anfang März einen Drohbrief erhalten. Auf dem Zeitungsausschnitt einer Wahlanzeige mit seinem Konterfei stand handschriftlich: "Du bist ja schon tot!" - auch Stadtratskollegen sind betroffen.

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    Anfang März hat ein Unbekannter einen Drohbrief an den langjährigen Deggendorfer CSU-Stadtrat Manfred Eiberweiser sen. geschickt: "Du bist ja schon tot!" stand handschriftlich über eine Wahlwerbung mit seinem Konterfei geschmiert. Der Drohbrief war laut Poststempel am 27. Februar aufgegeben worden und erreichte das Autohaus Eiberweiser in der Graflinger Straße am 2. März.

    Drohbrief an Eiberweisers Autohaus adressiert

    Geöffnet wurde der Brief von seinem Sohn und einer Mitarbeiterin, die Manfred Eiberweiser sen. daraufhin informierten. Der Standardbrief erhielt Ausschnitte aus dem Deggendorfer "Wochenblatt", in dem der Politiker zusammen mit Parteikollegen Wahlanzeigen geschalten hatte. Auch die Seite mit der Übersicht der einzelnen CSU-Kandidaten wurde mit einer Notiz versehen: "Alle weg!" steht hier zu lesen.

    Auch Parteikollegen sind betroffen

    Eiberweiser nimmt den Schmähbrief sehr ernst. Die beiden Buchstaben t im Wort "tot" seien wie kleine Kreuze geschrieben, so der Stadtrat. Deswegen versteht er das Schreiben als Morddrohung. Er hat die Angelegenheit der Polizei gemeldet, mittlerweile ermittelt die Kriminalpolizei in Straubing.

    Belohnung von 1.000 Euro ausgesetzt

    Zudem hofft er, dass jemand den unbekannten Täter an seiner Handschrift erkennt. Deshalb hat er im Wochenblatt, aus dem die Zeitungsausschnitte stammten, eine Anzeige mit der Handschrift geschalten und eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise zum Absender ausgesetzt, der sich selbst als "Christine K." bezeichnete.

    © privat/Eiberweiser

    Die Drohung nimmt Manfred Eiberweiser sehr ernst.

    © privat/Eiberweiser

    Die Polizei hofft, dass jemand die Handschrift erkennt.

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