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Aufwendige Dreharbeiten laufen derzeit in der Dreiflüssestadt Passau: Teil 3 und 4 der Serie des "DonnerstagsKrimi im Ersten" aus Passau sind in der Mache. Die ersten beiden 90-Minüter waren große Erfolge. Ein Grund: die großartige Kulisse.

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Mord und Totschlag im ARD-Krimi: Passau als "ideale Kulisse"

Aufwendige Dreharbeiten laufen derzeit in der Dreiflüssestadt Passau: Teil 3 und 4 der Serie des "DonnerstagsKrimi im Ersten" aus Passau sind in der Mache. Die ersten beiden 90-Minüter waren große Erfolge. Ein Grund: die großartige Kulisse.

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Von
  • Martin Gruber
  • BR24 Redaktion

Detektiv Ferdinand Zankl springt die Steintreppe hinunter, wird von einem mysteriösen Mann angesprochen. Der Bärtige greift in sein Sakko. Zankl weicht zurück. Zieht der Andere eine Waffe? Die Szene dauert nur wenige Sekunden, muss aber zig Mal wiederholt werden, bis sie im Kasten ist. Schauplatz ist einer der kleinen versteckten Hinterhöfe der Passauer Altstadt.

Passau: Spannender und facettenreicher Drehort

Die ideale Kulisse, findet Zankl alias Michael Ostrowski: "Passau ist ein unglaublich spannender Drehort mit vielen Facetten: modern, alt, verwildert, düster. Da ist alles dabei." Marie Leuenberger, die die Ex-Polizistin Frederike Bader spielt, pflichtet ihrem Kollegen bei: "In jeder Ecke tun sich tolle Bilder auf. Perfekt zum Drehen."

Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) hat die ersten beiden Folgen der Krimi-Serie gesehen und war sehr angetan, "auch wenn manches vom Schnitt her für den Passauer nicht ganz stimmig war", so der bekennende Krimi-Fan. Egal – bei den ersten Filmen, die letzten Oktober ausgestrahlt wurden, waren jeweils über 5,6 Millionen Zuschauer dabei. Marktanteil: knapp 20 Prozent. Ein überragender Wert.

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Die Schauspieler Michael Ostrowski und Marie Leuenberger in Passau

OB Dupper: "Werbeeffekt nehmen wir mit"

Eine Studie der Uni Passau zeigt auf, dass die ARD-Krimis bei jedem zweiten Zuschauenden die Lust geweckt haben, die Drehorte zu besuchen. Besonders im Fokus: Die drei Flüsse Donau, Inn und Ilz sowie die Altstadt mit ihren schönen, teils düsteren Gassen. OB Dupper: "Diesen Werbeeffekt nehmen wir natürlich gerne mit. Es freut uns, dass sich das eins zu eins in der Tourismuswerbung auszahlt. Wir merken es auch an den vielen Anfragen, die uns wegen der Fernsehkrimis erreichen." Passau wolle weiter als Filmstadt im Gespräch bleiben und kooperativ sein. Zum Beispiel mit Drehgenehmigungen für die historische Altstadt.

Vorfreude auf die fertigen Filme

Zurück zum Dreh: Schneller Umbau, die nächste Szene steht an: Polizisten stürmen Zankls Detektei. Alexandra Karl versorgt die komplette Filmmannschaft mit Getränken. Allein die Auf- und Umbauten mitzukriegen, sei spannend, so die Chefin des Cafés "Hornsteiner" direkt am Set: "Wenn Passaus schönste Plätze nur ansatzweise so gezeigt werden, wie sie in Wirklichkeit sind, kann das nur beste Werbung sein."

Die beiden 90-Minüter mit den Titeln "Zu jung zum Sterben" und "Wo liegt die Wahrheit" sind Produktionen im Auftrag der ARD Degeto und des BR. Die Dreharbeiten in Passau enden diese Woche. Anschließend geht es bis 24. Juli an anderen Orten weiter, unter anderem in München. Voraussichtlich werden die nächsten Folgen des ARD-Krimis im zweiten Halbjahr 2022 ausgestrahlt.

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Nach dem großen Erfolg der beiden ersten Teile starten jetzt die Dreharbeiten für zwei weitere Passau-Krimis. Ein Privatdetektiv, eine Ex-Polizistin und ihre Tochter sorgen schon jetzt bei den Dreharbeiten für Action auf Passaus Straßen.

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