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Modernes Gewand: "Passion 20:20" im Festspielhaus Füssen | BR24

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2.000 Jahre ist die Ostergeschichte alt, in Füssen bekommt sie in diesem Jahr ein modernes Gewand.

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Modernes Gewand: "Passion 20:20" im Festspielhaus Füssen

2.000 Jahre ist die Ostergeschichte alt, in Füssen bekommt sie in diesem Jahr ein modernes Gewand. In "Passion 20:20" wollen die Macher im Festspielhaus die Passionsgeschichte so zeigen, dass die Zuschauer eintauchen können.

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"Wir erzählen die Ostergeschichte in einer völlig neuen Form“, verspricht Regisseur und Ideengeber Manfred Schweigkofler. Der Südtiroler Kulturmanager will die Passion als einen Mix aus Theater, Video-Mapping, Musik, Special Effects, Tanz, Luftakrobatik und 3D-Lasershow im Festspielhaus Füssen inszenieren. Auf der Bühne soll die Ostergeschichte von Schauspielern und Tänzern originalgetreu und doch anders erzählt werden.

Altes Jerusalem im Festspielhaus-Foyer

Die Geschichte soll so erlebbar werden, dass die Zuschauer richtig eintauchen in die Passion, sagt Schweigkofler. Opulente Hollywoodmusik gepaart mit alter Straßenmusik aus dem Nahen Osten und raumübergreifende Videobilder sollen dazu beitragen. Im Foyer des Festspielhauses wollen die Macher der "Passion 20:20" darüber hinaus die Altstadt Jerusalems nachbauen – mit Marktständen, dem Kreuzigungsberg Golgatha, einem Beduinenzelt und der Via Dolorosa. Rund 150 Statisten sollen dort zeigen, wie das Leben vor 2.000 Jahren im antiken Jerusalem ablief.

Neue Perspektive auf Passion

Ab dem 25. März sind 22 Vorstellungen geplant. Die 75-Minuten-Bühnenshow ist eine Kooperation des neu gegründeten Vereins "Passion e. V." und des Festspielhauses in Füssen. "Passionsspiele gibt es gerade hier im Voralpenland ja allenthalben", sagt Theaterdirektor Benjamin Sahler. "Diesen traditionellen Gedanken aufzugreifen und noch mal in einer ganz neuen Perspektive zu zeigen, finde ich extrem spannend."