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Mobilfunkkonferenz Unterfranken findet in Würzburg statt | BR24

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Vertreter der bayerischen Mobilfunkbranche treffen sich diese Woche zur Mobilfunkkonferenz Unterfranken in Würzburg. Diskutiert werden soll unter anderem der Netzausbau im Freistaat. Bei etlichen Gemeinden sorgt das Thema derzeit für Verunsicherung.

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Mobilfunkkonferenz Unterfranken findet in Würzburg statt

Vertreter der bayerischen Mobilfunkbranche treffen sich diese Woche zur Mobilfunkkonferenz Unterfranken in Würzburg. Diskutiert werden soll unter anderem der Netzausbau im Freistaat. Bei etlichen Gemeinden sorgt das Thema derzeit für Verunsicherung.

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In der Würzburger Residenz findet an diesem Donnerstag die "Mobilfunkkonferenz Unterfranken" statt. Laut der IHK Würzburg haben sich knapp 120 Teilnehmer angemeldet – Vertreter von Unternehmen, Gemeinden, Wirtschaftsverbänden, Netzbetreibern sowie des Bayerischen Mobilfunkzentrums mit Sitz in Regensburg.

Thema ist unter anderem das bayerische Mobilfunk-Förderprogramm

Auf der Konferenz soll es unter anderem um den Stand des bayerischen Mobilfunk-Förderprogramms gehen: Gemeinden sollen über die Fördermöglichkeiten des Freistaats informiert werden, um gerade in ländlichen Gegenden weiße Flecken auf der Mobilfunkkarte zu schließen. Weitere Themen werden laut IHK die Lage des Mobilfunkausbaus aus Sicht von Unternehmen und Tipps für die Suche nach einem Standort für Sendemasten sein. Außerdem steht ein Vortrag des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit an, in dem es um "Mobilfunk und Gesundheit" gehen wird.

Mobilfunkausbau sorgt für Verwirrung in den Gemeinden

In Sachen Mobilfunkausbau herrscht in etlichen bayerischen Städten und Gemeinden offenbar Verunsicherung, seit die Bundesregierung im November 2019 ein eigenes großangelegtes Förderprogramm angekündigt hat, um die bundesweit etwa 5.000 weißen Flecken zu beseitigen. Gemeindetagspräsident Uwe Brandl sprach im November von "Konfusion".

Baumaßnahmen für Funkmasten bereits eingeleitet

Lange Zeit sei gesagt worden, dass Mobilfunklücken im ländlichen Raum nur beseitigt werden können, indem die Gemeinden und Städte selbst Masten aufbauen und die nötige Infrastruktur errichten. 460 bayerische Gemeinden hätten sich seither bereits "auf den steinigen Weg" gemacht und gefördert vom Freistaat entsprechende Baumaßnahmen eingeleitet. Dann komme "der Bund daher und kündigt an, eine eigene Mastenbaugesellschaft zu gründen und in Auktionen der Netzbetreiber die Erschließung gegen Förderung aufzuerlegen". Brandl forderte Klarheit und Empfehlungen, die zwischen Land und Bund abgestimmt sind.