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Ainringer Moos: Spektakuläre Aussichten vom Lärchenturm | BR24

© Moosobservatorium Ainring

BR / Haberlander

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    Ainringer Moos: Spektakuläre Aussichten vom Lärchenturm

    Das Moos-Observatorium im Ainringer Moos ist eröffnet. Der zehn Meter hohe Turm aus Lärchenholz bietet Aussichten auf die renaturierte Moorlandschaft. Manche sehen den Turm schon als zukünftigen Besuchermagneten.

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    Es sei wichtig, etwas für Jung und Alt zu schaffen, um das herausragende Wissen über die Natur wieder herstellen zu können, sagte Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) bei der offiziellen Eröffnung des Moos-Observatoriums im Landkreis Berchtesgadener Land. Der Turm hat rund 300.000 Euro gekostet. Angestoßen wurde das Projekt vor 18 Jahren, vom langjährigen Ainringer Bürgermeister Hans Eschlberger (CSU). Der war auch bei der Eröffnung anwesend. Er sagte dem BR: "Wir wollen durch den Turm diese herausragende Landschaft den Menschen näher bringen."

    Ainringer Moos wird seit 17 Jahren renaturiert

    Das Ainringer Moos erstreckt sich über eine Fläche von rund 250 Hektar und wird seit 2003 umfangreich renaturiert. Seit dieser Zeit haben sich Tiere und Pflanzen die Natur zurückerobert. In dem Moor-Gebiet befinden sich rund 130 verschiedene Vögel, unter anderem auch die in der Region selten vorkommende Lachmöwe, oder die Rohrdommel. In der Natur leben Mooreidechsen, der Kaisermantel (Schmetterling), es wachsen aber auch Schwarz-Erle oder Moorbirke.

    Das Ainringer Moos soll nicht zuletzt durch das Moor-Observatorium zum Besuchermagnet werden.

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