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Mittelmeer-Flüchtlinge: Gloria wirft Medien Einseitigkeit vor | BR24

© picture alliance / Geisler-Fotopress

Gloria von Thurn und Taxis.

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    Mittelmeer-Flüchtlinge: Gloria wirft Medien Einseitigkeit vor

    Am Rande eines Kongresses zum Thema Familie im italienischen Verona hat sich Gloria von Thurn und Taxis zur Berichterstattung der Medien über Flüchtlinge im Mittelmeer geäußert. Sie beklagt Einseitigkeit.

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    Gloria von Thurn und Taxis hat den Medien Einseitigkeit in der Berichterstattung über Bootsflüchtlinge im Mittelmeer vorgeworfen. Auf den Bildern seien immer nur junge Männer zu sehen, aber keine Frauen und Kinder, sagte die Regensburger Adelige am Rande des Weltfamilienkongresses in Verona.

    "Wenn die Berichterstattung so wäre, dass man sehen würde, dass da tatsächlich auch Familien kommen, dann würde bestimmt das Verständnis der Menschen ein anderes sein." Gloria von Thurn und Taxis

    Der Einwanderung von Afrika nach Europa gewinnt Gloria von Thurn und Taxis auch positive Aspekte ab: "Afrikanische Menschen glauben noch an die Familie, und afrikanische Menschen vertrauen noch in den Glauben", so die 59-Jährige.

    Weltfamilienkongress: Treffen konservativer Kräfte

    Der internationale Weltfamilienkongress, der am Freitag begonnen hat, gilt als Sammelpunkt konservativer Katholiken und rechter Politiker, die sich gegen Abtreibung und Homo-Ehe positionieren.

    Gloria von Thurn und Taxis rechtfertigte am Samstag ihre Teilnahme an der Veranstaltung. "Was heißt Rechtspopulisten? Für mich sind alle Politiker Populisten, denn sie zielen immer auf den Willen der Wähler", sagte sie. Es dürfe keine Berührungsängste und Sprechverbote geben. "Das war ja im Kommunismus so, aber in der freien Welt muss man doch reden dürfen und auch die Argumente hören."

    Am Samstagnachmittag gingen in Verona rund 20.000 Gegendemonstranten auf die Straßen.