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Radiomoderator Stefan Straßer im digitalen Gespräch mit Bayern-1-Hörern

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    "Mitmischen!" beim BR – Publikumsaktion startet

    Themen auswählen, Moderationen schreiben, Wetter ansagen – all das können die Zuschauer und Hörerinnen des Bayerischen Rundfunks diese Woche selbst ausprobieren. Heute startete die Aktion "Mitmischen" zum dritten Mal, den Anfang machten die Franken.

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    Von
    • Julia Demel

    15 Mitmischerinnen und Mitmischer sind seit Montagmorgen um acht Uhr im BR-Studio Nürnberg im Einsatz. Bayern-1-Moderator Stefan Straßer begrüßte die Teilnehmenden und führt sie heute durch den Tag. Die Mitmischenden können so einen Einblick in die journalistische Arbeit des BR gewinnen und den Tagesablauf in einem Regionalstudio kennenlernen.

    Gefragt ist aber auch ein kritischer Austausch mit den Zuschauerinnen und Hörern – was gefällt ihnen, was können wir noch besser machen? Die Publikumsaktion "Mitmischen!" findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt – Interessierte konnten sich vorab bewerben. Wegen der Corona-Pandemie findet die Aktion heuer digital statt.

    Tagesablauf im BR-Studio Nürnberg

    Los ging es für die Mitmischenden gleich in der Früh mit der sogenannten Morgenkonferenz. Hier werden morgens die Themen besprochen: Was ist heute wichtig? Welche Themen müssen ins Programm? Welche Reporterin kann was umsetzen für Hörfunk, Fernsehen oder die digitalen Kanäle des BR? Sobald die Themen ausgewählt und vergeben sind, machen sich die Reporter an die Arbeit. Einer von ihnen ist heute Daniel Peter, er soll über den Trainingsauftakt beim 1. FC Nürnberg berichten. Die Mitmischenden können ihm Fragen stellen, wie er an diese Aufgabe herangeht.

    Programm von "Mittags in Franken" mitgestalten

    In einem zweiten Block sind die Teilnehmenden dann selbst als Programmmacher gefragt. Der heutige "Chef vom Dienst" für die Sendung "Mittags in Franken" auf Bayern 1, Wolfgang Suk, stellt mögliche Themen der Sendung vor. Die Hörerinnen und Hörer können argumentieren, welche der Themen sie bevorzugen würden und warum. Schnell zeichnet sich ab, dass eine Mehrheit das Thema "Ein Jahr nach der Schließungswelle bei Karstadt" in der Sendung hören will. Angesichts der Hitze finden viele auch die Parkplatznot am Happurger Stausee und die Schließung des Freibades Gräfenberg interessant. Auch die Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit interessieren die Hörerinnen und Hörer, die heute mitgestalten, deswegen wollen sie auch das Mausmonitoring im Frankenwald in der Sendung haben.

    Wie arbeiten die Redaktionen des BR?

    Parallel können die Teilnehmer der Publikumsaktion immer wieder Fragen stellen. So wollen sie von Planungsredakteur Henry Lai wissen, wie der BR überhaupt von geplanten Veranstaltungen erfährt. Lai erklärt, dass vieles von den Korrespondenten vorgeschlagen wird. Allein in Franken arbeiten rund 20 Korrespondentinnen und Korrespondenten in den unterschiedlichen Außen-Studios z.B. in Bayreuth, Coburg, Bamberg und Ansbach. Zum Beispiel hat heute Morgen der Korrespondent aus Marktredwitz, Christoph Röder, angerufen und von einer Aufsichtsratssitzung der Krankenhäuser Marktredwitz und Selb berichtet. Es geht um eine Verlagerung von Fachbereichen zwischen den Kliniken. Redakteur Lai entscheidet: Wir beobachten das - und wenn etwas herauskommt, nehmen wir es ins Programm.

    Berichterstattung aus der Region

    Bei der Auswahl der Themen spiele auch die Ausgewogenheit der Regionen eine große Rolle, erklärt Redakteur Lai weiter. Jede Woche würden allein im Studio Franken circa 70 bis 80 Themen oder Termine aufschlagen, im Programm landen davon etwa 25. Ausgewählt wird nach der allgemeinen Relevanz, der Frage, wie neu ist dieses Thema, aber auch nach der Relevanz für die Bevölkerung vor Ort. "Müssen die Reporter vor Ort alle Themen bearbeiten?" ist eine weitere Hörer-Frage. Moderator Stefan Straßer erklärt: Grundsätzlich ja, aber natürlich gibt es die Fachredaktionen in München, beispielsweise für die Themen Wirtschaft, Wissenschaft oder Sport, die assistierend zur Seite stehen können.

    Eine Woche lang "Mitmischen!"

    Im weiteren Tagesverlauf sind die Mitmischenden zu einem "Meet&Greet" mit Bayern-1-Moderator Tilmann Schöberl eingeladen. Und sie können im Gespräch mit Programmverantwortlichen diskutieren, was ihnen gefällt am Programm des BR, aber auch, was sie sich wünschen würden. Im Verlauf dieser Woche sind dann die anderen Regionalstudios an der Reihe, in Schwaben, Unterfranken und der Oberpfalz. Am Freitag folgt dann das Finale im Studio der Oberbayern im Funkhaus München.

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    Bildrechte: BR/Susanne Kolibius

    Die Publikumsaktion "Mitmischen!" des BR findet in diesem Jahr digital statt.

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