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Mitmachprojekt zu Lachmöwen und ihrem Vogelzug | BR24

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Bildrechte: pa/Hinrich Bäsemann

Lachwöwen gibt es auch in Bayern. Wie sie an den Seen leben, möchte das Projekt "Mitmachmöwen" herausfinden.

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    Mitmachprojekt zu Lachmöwen und ihrem Vogelzug

    Eigentlich sind sie ein Symbol für das Meer: die Lachmöwen. Doch in Bayern überwintern viele der Vögel. Um mehr über sie herauszufinden, haben die Regierungen von Mittelfranken und Niederbayern die Aktion "Mitmachmöwen" gestartet.

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    Von
    • Anja Bühling

    Möwen - da erklingt Meeresrauschen und die Gedanken fliegen zum Meer. Doch Lachmöwen brüten auch an bayerischen Seen und viele Vögel der kleinen Möwenart ziehen im Winter aus dem Norden nach Süden und überwintern in Bayern. Die Regierungen von Niederbayern und Mittelfranken haben nun dazu aufgerufen, sich an einem Lachmöwen-Mitmach-Projekt zu beteiligen. Ziel ist, herauszufinden, wie die Möwen im Winter leben. An dem Projekt können alle teilnehmen, die die Vögel beobachten.

    Lachmöwe "identifizieren"

    Wer also eine Lachmöwe in Bayern sieht, kann das ab sofort auf der Homepage "Mitmachmöwen" melden. Wer einen Ringfund meldet, kann mehr über die Möwe erfahren, der dieser Ring gehörte. Außerdem gibt es auf der Seite Möwengeschichten und Fakten rund um die kleine Möwenart. Mit dem Projekt wollen die Regierungen von Niederbayern und Mittelfranken die Bürgerinnen und Bürger über das Leben der Lachmöwen und den Vogelzug informieren.

    Möwen sichten und auf Online-Karte eintragen

    Fachleute gehen davon aus, dass ein Großteil der in Bayern brütenden Lachmöwen im Winter weiter nach Süden zieht. Dafür überwintern im Freistaat Lachmöwen aus Osteuropa. Welche Reiserouten die Zugvögel wählen und wo die Tiere gut beobachtet werden können, wird auf der Homepage "Mitmachmöwen" erklärt. Vogelfreunde, die eine Möwe sichten, können dort auch ein Foto, den Standort, den Zeitpunkt der Sichtung und gegebenenfalls eben die Ringnummer hochladen. Die Meldung erscheint dann auf einer Sichtungskarte.

    Allesfresser mit schnippischem Lachen

    Die Lachmöwe, die ihren Namen von ihren nach Lachen klingenden Schreien hat, brütet im Sommer an größeren bayerischen Seen in großen Kolonien. Sie wechselt zweimal im Jahr ihr Gefieder. Während ihre Federn im Winter am Körper weiß und an den Flügeln grau-weiß erscheinen, bekommt sie im Frühjahr dunkle Federn am Kopf und trägt sozusagen eine dunkle Gesichtsmaske. Die Allesfresser haben eine Körperlänge von bis zu 40 Zentimetern und sind die kleinste der in Europa brütenden Möwenarten.

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