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Mitglied einer bundesweit agierenden Einbrecherbande vor Gericht | BR24

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Das Mitglied einer bundesweit agierenden Einbrecherbande muss sich vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. Dem 26-jährigen Nürnberger wird schwerer Bandendiebstahl, gefährliche Körperverletzung und Sachbeschädigung vorgeworfen.

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Mitglied einer bundesweit agierenden Einbrecherbande vor Gericht

Vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth muss sich ab heute ein Mitglied einer bundesweit agierenden Einbrecherbande verantworten. Dem 26-jährigen Nürnberger wird schwerer Bandendiebstahl, gefährliche Körperverletzung und Sachbeschädigung vorgeworfen.

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Vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth beginnt heute ein Prozess gegen eine bundesweit agierende Einbrecherbande. Laut Staatsanwaltschaft soll sich der Angeklagte mit drei anderen im Jahr 2017 zu einer Bande zusammengeschlossen haben. Gemeinsam sollen sie insgesamt sieben Einbrüche in Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen begangen haben. Ein Komplize des 26-Jährigen habe sich für die Bande um Mietwohnungen in Nürnberg gekümmert, so die Staatsanwaltschaft.

Einbrüche in Bayern, NRW und Niedersachsen

Im November 2017 soll die Gruppe versucht haben, in eine Privatwohnung in Herzogenaurach einzubrechen. Sie scheiterten aber beim Versuch, die Balkontür und Fenster aufzuhebeln und verursachten einen Sachschaden von rund 2.000 Euro. Bei zwei weiteren Wohnungseinbrüchen in Nordrhein-Westfalen soll die mutmaßliche Diebesbande Schmuck und Laptops im Wert von rund 16.200 Euro erbeutet haben. Außerdem erbeuteten sie in Niedersachsen laut Staatsanwaltschaft bei zwei Wohnungseinbrüchen rund 16.000 Euro und verursachten einen Sachschaden von knapp 6.000 Euro.

Einbruch in Schmuckgeschäft

Die Ermittler werfen dem 26-Jährigen zudem einen Überfall auf ein Schmuckgeschäft im niedersächsischen Osnabrück vor, bei dem er Schmuck in Höhe von rund 10.000 Euro entwendet haben soll. Eine Verkäuferin des Ladens sei dabei von dem Angeklagten mit Reizgas verletzt worden. Insgesamt sind fünf Prozesstage angesetzt. Das Urteil wird Mitte Februar erwartet. Die Mittäter müssen sich laut Staatsanwaltschaft in anderen Prozessen verantworten.

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