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Streik im Einzelhandel - Symbolbild

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    Mitarbeiter in Donnersdorfer Kaufland-Lager im Ausstand

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten im bayerischen Einzelhandel erneut zu Streiks auf. Auch die rund 180 Beschäftigten des Kaufland-Lagers in Donnersdorf im Landkreis Schweinfurt sollen sich beteiligen.

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    Die Tarifverhandlungen im bayerischen Einzelhandel werden am 14. Juni fortgesetzt. Die Tarifverhandlungen im bayerischen Groß- und Außenhandel gehen am 19. Juni in die dritte Runde. ver.di fordert für den Einzelhandel eine Entgelterhöhung um einen Euro in der Stunde und 100 Euro im Monat für die Auszubildenden.

    "Jeder Euro Entgelterhöhung finanziert auch immer unser Sozialsystem mit, also die Kranken-, Arbeitslosen-, Pflege- und Rentenversicherung und stützt damit die gesamte gesellschaftliche Entwicklung." Peter König, ver.di Streikleiter in Unterfranken.

    Außerdem sollen die Arbeitgeber eine sogenannte Allgemeinverbindlichkeitserklärung der Tarifverträge abgeben, damit sie für alle Beschäftigten im Einzelhandel gelten. Im Einzel- und Versandhandel in Bayern arbeiten nach Angaben der Gewerkschaft rund 500.000 Beschäftigte, davon fielen etwa 300.000 Arbeitnehmer unter die Geltung des Tarifvertrags.