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Mit Sturmhaube und Macheten: Polizei stoppt Raser | BR24

© dpa-Bildfunk/Friso Gentsch

Die Polizei hat bei Bayreuth einen Mann gestoppt, der 70 Stundenkilometer zu schnell unterwegs gewesen war.

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    Mit Sturmhaube und Macheten: Polizei stoppt Raser

    Die Polizei hat bei Bayreuth einen Autofahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten auch zwei Macheten und eine Sturmhaube. Auf den Verwendungszweck angesprochen, wirkte der Fahrer wenig glaubhaft.

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    Von
    • Simon Trapp

    Eine Zivilstreife der Verkehrspolizei hat am Montag (02.03.20) ein Auto auf der A9 bei Bayreuth gestoppt. Es war mit einer Geschwindigkeit von mehr als 200 Stundenkilometern unterwegs und damit 70 Stundenkilometer schneller als erlaubt. Wie die Polizei mitteilt, musste der Fahrer wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 900 Euro hinterlegen.

    Zwei Macheten für den Garten in Polen

    Außerdem wartet auf ihn ein zweimonatiges Fahrverbot. Zudem wurde gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Denn die Beamten entdeckten neben dem Fahrersitz zwei Macheten und eine schwarze Sturmhaube. Dass er die Macheten für seine Gärtnerei in Polen benötige, glaubten die Polizeibeamten dem Raser nicht, der nach Spanien unterwegs war. An seinem Auto fehlte zudem das vordere Kennzeichen. Auch deshalb muss sich der Mann demnächst verantworten.