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Bildrechte: BR/ Ralph Wege

Die Ritterkapelle im unterfränkischen Haßfurt wird im Rahmen eines Modellprojekts derzeit mit einer Drohne vermessen. Drei Würzburger Studenten erstellen ein 3D-Modell von der historischen Wallfahrtskirche.

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Mit Drohnen-Fotos zum 3D-Modell von der Ritterkapelle Haßfurt

Die Ritterkapelle im unterfränkischen Haßfurt wird im Rahmen eines Modellprojekts derzeit mit einer Drohne vermessen. Drei Würzburger Studenten machen zahlreiche Fotos von der historischen Wallfahrtskirche und erstellen daraus ein 3D-Modell.

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Von
  • Ralph Wege
  • BR24 Redaktion

Sightseeing vom häuslichen Bildschirm aus, historische Gebäude besuchen, ohne das Wohnzimmer verlassen zu müssen – das wird mit neuester Technologie immer beeindruckender möglich sein. Daran arbeiten momentan Studenten für Sozioinformatik der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Sie machen tausende von Fotos der Ritterkapelle in Haßfurt im Landkreis Haßberge. Vergangenes Jahr haben die drei Studenten schon den gesamten Innenraum der Kirche fotografiert und zu einem 3-D-Modell errechnen lassen. Jetzt ist der Außenbereich dran.

Mit einer Drohne sollen rund 3.000 Fotos entstehen

Damit das Gebäude aus allen Perspektiven eingefangen werden kann, müssen sie mit einer Drohne fotografieren. Innerhalb von drei Tagen sollen über 3.000 Bilder entstehen, erklärte Drohnenpilot Jonas Wolpold. Dann dauert es noch einen Monat, bis ein leistungsstarker Computer das 3D-Modell aus den Fotos erstellt hat. Die Ritterkapelle ist im 15. Jahrhundert entstanden und ist einmalig in Deutschland.

Hoffnung auf mehr Touristen in Haßfurt

Bei diesem Projekt arbeitet die Stadt Haßfurt mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt zusammen. Das 3D-Computermodell der Ritterkapelle soll später für jeden auf der Webseite der Stadt Haßfurt zu sehen sein. Dadurch könnten sich auch mehr Touristen für die Kleinstadt begeistern, hofft Madlen Müller-Wuttke, Koordinatorin für alle Smart City Themen der Stadt. Smart City ist ein Förderprojekt, bei dem innovative technische und digitale Lösungen erarbeitet werden, so Müller Wuttke. Somit soll die Stadt für das digitale Zeitalter zukunftssicher gemacht werden. Müller-Wuttke kann sich vorstellen auch weitere Sehenswürdigkeiten als 3D-Computermodelle erstellen zu lassen.

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