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Mit 3,3 Promille in die Leitplanke und Flucht mit 200 km/h | BR24

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In Oberfranken floh ein Mann mit mehr als 200 km/h vor der Polizei, ein anderer krachte völlig betrunken in eine Leitplanke.

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    Mit 3,3 Promille in die Leitplanke und Flucht mit 200 km/h

    Völlig betrunken ist ein Mann mit seinem neuen Auto bei Schönwald im Landkreis Wunsiedel frontal in eine Leitplanke gekracht. Ein anderer floh mit mehr als 200 km/h vor einer Polizeikontrolle in Coburg. Viel zu tun für Oberfrankens Gesetzeshüter.

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    Von
    • Ulla Küffner

    Mehrere Anzeigen musste die oberfränkische Polizei in den vergangenen 24 Stunden erstatten. Unter anderem war ein Mann mit mehr als 3,3 Promille mit dem Auto unterwegs und krachte in eine Leitplanke. Ein anderer Mann floh mit seinem Wagen mit mehr als 200 km/h vor einer Polizeikontrolle.

    Völlig betrunkener Mann kracht mit neuem Auto frontal in Leitplanke

    Ein 45 Jahre alter Mann ist am Freitagnachmittag mit seinem Wagen an der Anschlussstelle Schönwald im Landkreis Wunsiedel mit mehr als drei Promille in eine Leitplanke gekracht. Wie die Polizei mitteilt, war der Mann aus Süden kommend auf der A93 unterwegs. Bei Schönwald wollte er von der Autobahn abfahren, fuhr aber in der ersten Rechtskurve des Ausfahrastes frontal in die linke Schutzplanke. Sein neues Auto wurde stark beschädigt, der Mann selbst blieb unverletzt. Die Anschlussstelle musste gesperrt werden.

    3,3 Promille und 40.000 Euro Schaden

    Da Polizisten bei dem Mann eine starke Bierfahne feststellten, wurde ein Alkoholtest gemacht, der knappe 3,3 Promille ergab. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein des Mannes sichergestellt. Gegen den 45-Jährigen wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Den Sachschaden am neuen Auto und an der Leitplanke schätzt die Polizei auf 40.000 Euro. Vermutlich werde der Mann hierfür selbst aufkommen müssen, heißt es abschließend.

    Mit mehr als 200 km/h durch Coburg

    In Coburg ist am frühen Samstagmorgen der Fahrer eines Pkw vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Nachdem die Beamten den Mann anhalten wollten, beschleunigte der Fahrer und raste davon, heißt es in einer Polizeimitteilung. Der Mann überfuhr mit seinem Fahrzeug mehrere rote Ampeln, ohne Rücksicht auf Verluste, heißt es weiter. Die Beamten verfolgten dem Raser, der auf Höhe des Klinikums mit gut 200 km/h unterwegs gewesen sein soll.

    Die Beamten brachen die Verfolgung ab, folgten allerdings den auf der nassen Fahrbahn gut sichtbaren Reifenspuren bis in den Coburger Stadtteil Creidlitz. Von dort floh der Fahrer weiter, doch auf Höhe des Untersiemauer Ortsteils Meschenbach (Lkr. Coburg) gab der Raser auf, als ihm ein weiterer Streifenwagen entgegenkam.

    Wilde Flucht endet mit zwei Anzeigen

    Der Mann konnte laut Polizei widerstandlos festgenommen werden, heißt es weiter. Den Raser erwarten nun zwei Anzeigen. Die erste wegen eines verbotenen Autorennens und die zweite Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz, da er keinen triftigen Grund nennen konnte, warum er um diese Uhrzeit noch unterwegs war.

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