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Mit 150 km/h durch Regensburg: Berufung im Raserprozess | BR24

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Am Landgericht Regensburg beginnt die Berufungsverhandlung gegen einen 33-jährigen Kosovaren und einen 24-jährigen Deutschen wegen eines illegalen Autorennens.

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Mit 150 km/h durch Regensburg: Berufung im Raserprozess

Am Landgericht Regensburg beginnt heute der Berufungsprozess um ein illegales Autorennen. Ein Industriemechaniker und ein Immobilienmakler hatten sich in Regensburg bei mehr als 150 km/h eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert.

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Am Landgericht Regensburg beginnt die Berufungsverhandlung gegen einen 33-Jährigen und einen 24-Jährigen wegen eines illegalen Autorennens. Wie ein Sprecher des Landgerichts mitteilte, gingen beide Parteien in Berufung. Das Amtsgericht hatte die Raser zu hohen Geldstrafen verurteilt. Außerdem mussten sie ihre Führerscheine abgeben.

Autorennen spontan verabredet

Im Oktober 2018 waren sich der 33-jährige Industriemechaniker und der 24-jährige Immobilienmakler zufällig auf einer vierspurig ausgebauten Straße am südlichen Regensburger Stadtrand begegnet, heißt es im Urteil des Amtsgerichts. Auf der Straße, auf der maximal 60 km/h erlaubt sind, sollen sie das illegale Rennen spontan verabredet haben.

Zivilstreife sah Raser im Rückspiegel

Als die Männer mit hoher Geschwindigkeit eine Baustelle passierten, sah eine dort zufällig fahrende zivile Polizeistreife die Raser im Rückspiegel. Die Raser überholten und gaben Vollgas. Als der Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht die Verfolgung aufnahm, beschleunigten die Raser zunächst auf 120 km/h. Als sie bei mehr als 150 km/h außer Sichtweite gerieten, brach der Streifenwagen die Verfolgung ab, auch um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.

Laut der erstinstanzlichen Entscheidung des Amtsgerichts haben sich die Männer als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen gezeigt.

Korrektur: In einer ersten Version des Artikels waren die Nationalitäten der Raser genannt. Wir haben die Angaben auf der Grundlage der Empfehlungen des Pressekodexes gelöscht.