Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

"Mir langts": Gericht will Gutachten zu bayerischem Satz | BR24

© dpa-Bildfunk / Stephan Jansen

Im Internet ist das T-Shirt mit dem Aufdruck nicht mehr verfügbar

6
Per Mail sharen
Teilen

    "Mir langts": Gericht will Gutachten zu bayerischem Satz

    "Mir langts, dass i woas dass i kannt, wenn i woin dad." Um diesen bayerischen Satz tobt seit mehreren Wochen ein Urheberstreit. Jetzt will das Landgericht München ein Gutachten einholen, um zu klären, ob der Spruch alt oder neu erfunden ist.

    6
    Per Mail sharen
    Teilen

    Es geht um einen Aufdruck auf einem T-Shirt beziehungsweise um eine Textzeile in einem Lied. Ein T-Shirt-Hersteller streitet sich mit einer Münchner Plattenfirma - und zwar um den Satz "Mir langts, dass i woas dass i kannt, wenn i woin dad".

    Klären soll den Urheberrechtsstreit jetzt ein Gutachter. Dieser wurde vom Landgericht München beauftragt, herauszufinden, ob der Satz neu erfunden oder althergebracht ist.

    Seit wann ist der Satz bekannt?

    Die Plattenfirma argumentiert, der Spruch sei erst 2008 mit dem Lied "Mia glangt, dass i woaß, dass i kannt" der Kabarettistin Martina Schwarzmann bekanntgeworden. Sie will es dem Hersteller verbieten, T-Shirts mit dem Spruch zu verkaufen. Dieser wiederum argumentierte vor Gericht, er kenne den Satz von seiner Mutter. Diese habe ihn zuvor sogar schon von seinem Großvater übernommen.

    Sein Angbot, die Kabarettistin mit einem Euro pro T-Shirt am Verkauf zu beteiligen, lehnte die Plattenfirma ab. Wann das heute beauftragte Gutachten vorliegen soll, teilte das Gericht nicht mit.