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Millionenförderung für Krebstherapie in Würzburg | BR24

© Susanne Günther/BR-Mainfranken

An der Universität Würzburg forscht ein neu gegründeter Verbund von Wissenschaftlern daran, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung möglichst schnell klinikreif zu machen. Jetzt hat der Verbund zwei Millionen Euro Fördergelder zugesichert bekommen.

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Millionenförderung für Krebstherapie in Würzburg

An der Universität Würzburg forscht ein neu gegründeter Verbund von Wissenschaftlern daran, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung möglichst schnell klinikreif zu machen. Jetzt hat der Verbund zwei Millionen Euro Fördergelder zugesichert bekommen.

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An der Universität Würzburg hat Wissenschaftsminister Bernd Sibler heute einen Förderbescheid über zwei Millionen Euro übergeben – an einen neugegründeten Forschungsverbund zur individualisierten Krebstherapie. Sein Leiter ist Prof. Franz Jakob vom Lehrstuhl für Orthopädie im König-Ludwig-Krankenhaus. Jakob koordiniert Arbeiten von zwölf Forschergruppen aus Würzburg, Regensburg und München sowie 15 Partnern aus der Pharmaindustrie.

Würzburger Forscher suchen neue Wege zur Tumorbekämpfung

Gemeinsames Ziel ist es, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung möglichst schnell klinikreif zu machen. Ein neuer Ansatz ist Jakob zufolge beim Myelom, einer Stoffwechselerkrankung des Knochenmarks, nicht mehr nur auf die Bekämpfung des Tumors zu setzen, sondern den Kampf dagegen im Wirtsgewebe zu unterstützen. Aufgrund der hohen Kosten für klinische Studien könnten neue Therapien nur mit Unterstützung der Industrie an die Patienten gebracht werden.