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Milliardenfund in Lalling

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Milliarden-Fund in Lalling ist keinen Cent wert

Einen Sack voller Geld haben Arbeiter bei der Renovierung eines alten Gasthauses in Lalling (Lkr. Deggendorf) gefunden. Laut dem ehemaligen Bürgermeister sind die gefundenen Milliarden aber wertlos. Die Geldscheine sind mehr als 100 Jahre alt.

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Arbeiter haben in einem Gasthaus in Lalling (Lkr. Deggendorf) einen Milliarden-Schatz gefunden. Die Geldscheine wurden bei Renovierungsarbeiten gefunden. Das bestätigte Josef Streicher, ehemaliger Bürgermeister von Lalling, dem BR auf Anfrage. Die Banknoten sind aber wertlos.

Milliarden aus Zeit der Hyperinflation

Den Sack voller Geld hatten Arbeiter im Hohlraum zwischen Saaldecke und Dachboden des alten Gasthauses entdeckt. Bei den Noten handelt es sich laut Streicher um Mark aus dem Jahr 1922. Zum Hintergrund: Zu dieser Zeit herrschte die sogenannte Hyperinflation. Das Geld verlor also immer mehr an Wert. Der Milliarden-Fund ist auch heute nichts wert, aber vielleicht für Liebhaber doch ein kleiner Schatz.

Fund wird im Internet gezeigt

Weil das Geld der Gemeinde Lalling gehöre, werde überlegt, den Fund im Internet zu präsentieren, sagt Streicher. Man werde den Fund dann im neu renovierten Gasthof ausstellen. So sollen auch nachkommende Generationen an Milliardenfund von Lalling erinnert werden.

Die Gemeinde hatte das Gasthaus gekauft. Seit einigen Wochen wird es renoviert.