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Bildrechte: BR-Studio Franken / Marion Christgau

Milch, Joghurt, Quark direkt an die Haustür geliefert - das ist komfortabel und in Pandemie-Zeiten eine gute Möglichkeit, kontaktlos einzukaufen. Schon länger umgestellt auf das "Milch-Mann Prinzip" hat auch der Milchhof Ströbel bei Trautskirchen.

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Milch-Bring-Dienst an die Haustür: Neue Kunden durch Corona

Milch, Joghurt, Quark direkt an die Haustür geliefert – das ist komfortabel und in Pandemie-Zeiten eine gute Möglichkeit, kontaktlos einzukaufen. Schon länger umgestellt auf das "Milch-Mann Prinzip" hat auch der Milchhof Ströbel bei Trautskirchen.

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Von
  • Marion Christgau

Als einer der ersten mittelfränkischen Betriebe hat der Milchhof Ströbel in Trautskirchen im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim auf das "Milch-Mann-Prinzip" umgestellt. Zweimal pro Woche fährt das weiße Milchauto in die verschiedenen Ecken der Region. An die 700 Kunden nutzen das Milch-Mann-Prinzip, das die Ströbels bereits vor 20 Jahren wagten. Sie konnten schnell Fuß fassen damals.

Produktpalette erweitert

Gleich zum Start war auch klar, dass die Produktpalette über die Milch hinaus erweitert werden muss. Quark, Joghurt, Frischkäse, Kakao und noch einiges andere wird deswegen von Anfang an immer frisch am Hof abgefüllt und hergestellt und in 16 Touren an die Haustüren der Kunden gebracht. Die meisten der treuen Abnehmer haben ein Abo.

Schulmilchlieferungen weggebrochen

Das Grundprodukt, die Milch, kommt von den 55 Kühen im geräumigen, mit einem modernen Melkroboter ausgestatteten Stall. Bis zu 1.200 Liter Milch pro Tag liefern die Tiere. Milch, die auch für die zweite wichtige Absatzschiene am Hof gebraucht wird. Der Stöbelhof ist seit vielen Jahren Schulmilch-Lieferant. "Durch die Schulschließungen durch Corona ist uns etwa die Hälfte des Schulmilch-Absatzes weggebrochen", sagt Werner Ströbel, der aber beim Bring-Dienst dafür eine Steigerung registriert. Etliche Neukunden hat er seit der Krise dazu bekommen.

Restliche Milch für Molkerei

Starke Absatzschwankungen, die nicht vorhersehbar sind, gibt es trotzdem. Zum Glück sind die Ströbels von Anfang an mit einer Molkerei verbunden, die die Milchmenge abholt, die nicht in die hofeigene Produktion fließen kann.

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