Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Mietpreisbremse in acht unterfränkischen Städten und Gemeinden | BR24

© BR

Auch in Unterfranken gibt es in acht Städten und Gemeinden eine neue Mietpreisgrenze. In den betroffenen Kommunen dürfen Mieten bei neuen Verträgen künftig nur noch zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.

Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Mietpreisbremse in acht unterfränkischen Städten und Gemeinden

Auch in Unterfranken gibt es ab Mittwoch in acht Städten und Gemeinden eine neue Mietpreisgrenze. In den betroffenen Kommunen dürfen Mieten bei neuen Verträgen künftig nur noch zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.

Per Mail sharen
Teilen

In den acht unterfränkischen Städten und Gemeinden, in denen die neue Mietpreisbremse greift, gilt neben der zehn Prozent Regel bei Neuvermietungen noch eine weitere Grenze: Innerhalb von drei Jahren darf der Vermieter die Miete nicht um mehr als 15 Prozent und nicht über die ortsübliche Vergleichsmiete erhöhen. Die Mietpreisgrenze gilt in Unterfranken nach Angaben des bayerischen Justizministeriums für die kreisfreien Städte Aschaffenburg und Würzburg. Angewendet wird sie im Landkreis Würzburg außerdem in den Gemeinden Bergtheim, Kleinrinderfeld, Kürnach, Uettingen, Unterpleichfeld und Waldbrunn.

Kündigungssperre wegen Eigenbedarfs

Außerdem gibt es eine sogenannte Kündigungssperrfrist bei der Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen: Wer eine schon vermietete Wohnung kauft, darf dem Mieter erst nach zehn Jahren wegen Eigenbedarfs kündigen. Aus juristischen Gründen läuft die neue Regelung allerdings schon nach knapp einem Jahr zum 31. Juli 2020 aus und muss dann vom Bund verlängert werden.