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Piazolo verteidigt Bayerns Ausstieg aus Nationalem Bildungsrat | BR24

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Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) hat die Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung verteidigt, aus dem Nationalen Bildungsrat auszusteigen.

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Piazolo verteidigt Bayerns Ausstieg aus Nationalem Bildungsrat

Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) hat die Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung verteidigt, aus dem Nationalen Bildungsrat auszusteigen. Im Interview mit der Bayern 2 radioWelt betonte er, das Gremium sei überflüssig.

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Der bayerische Kultusminister stellt klar, am bayerischen Bildungsstandard sei nicht zu rütteln und der Nationale Bildungsrat sei unnötig, "weil die Länder es mindestens genauso gut können und nach dem Grundgesetz auch dafür vorgesehen sind. Wir haben eine Bildungshoheit." Die Kompetenz liege bei den Ländern, nicht beim Bund.

Zwei Jahre ohne Ergebnis

Man habe es in mehr als zwei Jahren Verhandlungen nicht geschafft, die Bildungssysteme der Länder vergleichbarer zu machen. Nun sei es an der Zeit, etwas anderes zu versuchen. Piazolo schlug im Interview vor, dass sich die Bundesländer stattdessen in der Kultusministerkonferenz aufeinander zubewegen könnten.

"Ich glaube nicht, dass dadurch, dass der Bund versucht hat, sich noch zusätzlich einzumischen, die Sache besser geworden ist." Michael Piazolo

Bayerisches Abitur unantastbar

Das hohe bayerische Niveau will Piazolo beibehalten. Er könne sich durchaus vorstellen, mit den anderen Ländern über Standards und über Qualität zu reden.

"Auf der anderen Seite muss klar sein, wir haben in Bayern eine hervorragende Schulbildung, mit einem sehr guten Standard beim Abitur, und daran lassen wir nicht rütteln." Michael Piazolo