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Autofahrer schweigt zu versuchtem Doppelmord an Polizisten | BR24

© BR/Michael Buchner

Ein 51 Jahre alter Mann soll in Straubing mit seinem Auto auf zwei Polizisten zugerast sein, um einer Verkehrskontrolle zu entgehen. Jetzt muss sich der Mann vor dem Landgericht Regensburg wegen versuchten zweifachen Mordes verantworten.

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Autofahrer schweigt zu versuchtem Doppelmord an Polizisten

Ein 51-Jähriger soll in Straubing mit seinem Auto auf zwei Polizisten zugerast sein, um einer Verkehrskontrolle zu entgehen. Jetzt muss sich der Mann vor dem Landgericht Regensburg wegen versuchten zweifachen Mordes verantworten. Er selbst schweigt.

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Vor dem Landgericht Regensburg muss sich seit Mittwoch ein 51 Jahre alter Mann wegen zweifachen versuchten Mordes verantworten. Der Mann fuhr laut Anklage mit seinem Auto im Mai dieses Jahres auf der Westtangente im Gemeindebereich Straubing mit hohem Tempo auf zwei auf der Straße stehende Polizisten zu. Sie wollten ihn für eine Kontrolle anhalten.

Polizisten retten sich mit Sprung zur Seite

Auf Anhaltesignale reagierte der Mann nicht. Die Beamten konnten sich im letzten Augenblick durch einen Sprung zur Seite davor retten, vom Auto des 51-Jährigen erfasst zu werden. Laut Anklage soll der Abstand zwischen dem Fahrzeug und den Beamten nur noch rund einen halben Meter betragen haben, als er an den Polizisten mit hoher Geschwindigkeit vorbeifuhr.

Damit wollte er sich der Verkehrskontrolle entziehen - denn er hatte keine Fahrerlaubnis, des Weiteren hatte er Alkohol getrunken.

Der Autofahrer schweigt

Der 51-jährige Monteur muss sich jetzt unter anderem wegen versuchten Mordes in zwei Fällen und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten. Beim Prozessauftakt am Mittwoch machte er -auf Anraten seines Anwalts- keine Aussage. Für den Prozess sind zunächst vier Verhandlungstage angesetzt, das Urteil wird am 10. Januar erwartet.