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Dillinger Geburtshilfe schafft die Kehrtwende | BR24

© Bayerischer Rundfunk 2019

Wegen Personalmangels mussten einige Geburtsstationen in Bayern bereits schließen. Auch im schwäbischen Dillingen stand die Geburtshilfe vor dem Aus. Doch das Kreiskrankenhaus hat die Wende geschafft.

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Dillinger Geburtshilfe schafft die Kehrtwende

Wegen Personalmangels mussten einige Geburtsstationen in Bayern bereits schließen. Auch im schwäbischen Dillingen stand die Geburtshilfe vor dem Aus. Doch das Kreiskrankenhaus hat die Wende geschafft.

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Vor einem Jahr stand die Dillinger Geburtshilfe noch vor dem Aus. Für drei Monate war sie geschlossen, dann aber schafften die Dillinger die Kehrtwende. Acht Beleghebammen arbeiten mittlerweile im Krankenhaus. Zu den dreien, die bereits vor der Schließung hier gearbeitet haben, sind also fünf neue dazugekommen.

Hebammen fühlen sich gut unterstützt

Und diese fühlen sich laut Hebammen-Sprecherin Isabel Heigl wohl in Dillingen: "Wir sind ein feiner Haufen lustiger Hebammen. Uns eint einiges: Wir wollen gute Geburtshilfe machen, wir haben Lust an der Arbeit. Die Ärzte lassen uns hier freie Hand. Es ist ein tolles Miteinander, wir haben totale Unterstützung von der Geschäftsführung. Das macht Laune."

Genug Personal, mehr Geburten

Für den Erfolg der Geburtshilfe ist auch der Landkreis Dillingen verantwortlich. "Die Geburtshilfe ist ein wichtiger Teil unserer Gesundheitsversorgung im Landkreis. Dafür sind wir bereit, Geld zu investieren", sagt Landrat Leo Schrell (Freie Wähler). Der Landkreis ließ die Geburtsstation komplett renovieren und zu einer Hauptabteilung umorganisieren.

Neben den weiteren Hebammen konnten auch fünf Ärzte gefunden werden. Weil es genügend Personal gibt, muss niemand abgewiesen werden. Und das zeigt sich auch in den Zahlen: Um über zwölf Prozent ist die Zahl der Geburten im Dillinger Krankenhaus im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.